Löhne

NW
Nordrhein-Westfalen Herford PLZ 32584 40.757 Einwohner
Grundsteuer A 405 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 605 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +30 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Regionaldatenbank bzw. Bund der Steuerzahler NRW (differenzierte Sätze), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05758024

Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.

Grundsteuer für Löhne berechnen
Auf einen Blick

So steht Löhne im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 605 % liegt Löhne auf Platz 296 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 25 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Löhne liegt 106 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Herford

Von den 9 Gemeinden im Kreis Herford hat Löhne den 7.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 690 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 490 % auf 605 % gestiegen (+115 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 575 %).

Rechenbeispiel für Löhne

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Löhne 605 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 106 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 363,00 € im Jahr bzw. 90,75 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 605 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 605 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Löhne.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Löhne

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 273 % 490 % –
2023 (vor der Reform) 273 % 490 % 0 %
2024 (vor der Reform) 306 % 575 % +85 %
2025 405 % 605 % +30 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Herford

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Herford

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Enger 20.518 916 % 2026
2 Herford 67.074 778 % 2026
3 Vlotho 18.286 760 % 2026
4 Spenge 14.596 756 % 2025
5 Bünde 46.235 639 % 2026
6 Hiddenhausen 19.639 635 % 2025
7 Löhne 40.757 605 % 2025
8 Kirchlengern 16.263 588 % 2025
9 Rödinghausen 10.063 529 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (9 Gemeinden).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Löhne

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Löhne?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Löhne bei 605 %, für die Grundsteuer A bei 405 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Löhne hoch?

Mit 605 % liegt Löhne auf Platz 296 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 25 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Löhne den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 490 % auf 605 % gestiegen (+115 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 575 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Löhne?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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