Lage

NW
Nordrhein-Westfalen Lippe PLZ 32791 34.818 Einwohner
Grundsteuer A 376 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 650 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) 0 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2026  |  Quelle: Bund der Steuerzahler NRW und Beschlüsse der Städte, 2026  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05766040

Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.

Grundsteuer für Lage berechnen
Auf einen Blick

So steht Lage im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 650 % liegt Lage auf Platz 241 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 38 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Lage liegt 61 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Lippe

Von den 16 Gemeinden im Kreis Lippe hat Lage den 15.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 769 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 529 % auf 650 % gestiegen (+121 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 529 %).

Rechenbeispiel für Lage

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Lage 650 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 61 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 390,00 € im Jahr bzw. 97,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 650 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 650 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Lage.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Lage

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 247 % 529 % –
2023 (vor der Reform) 254 % 529 % 0 %
2024 (vor der Reform) 254 % 529 % 0 %
2025 376 % 650 % +121 %
2026 – 650 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Lippe

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Lippe

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
2 Schieder-Schwalenberg 7.986 955 % 2025
3 Lügde 9.080 893 % 2026
4 Barntrup 8.248 886 % 2026
5 Blomberg 15.367 840 % 2025
6 Kalletal 13.131 828 % 2026
7 Dörentrup 7.447 794 % 2026
8 Extertal 11.138 744 % 2025
9 Leopoldshöhe 17.175 730 % 2025
10 Lemgo 39.959 699 % 2025
11 Schlangen 9.249 694 % 2025
12 Detmold 74.438 685 % 2026
13 Augustdorf 9.690 670 % 2026
14 Oerlinghausen 17.302 652 % 2026
15 Lage 34.818 650 % 2026
16 Bad Salzuflen 53.807 620 % 2026

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (16 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Lage

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Lage?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Lage bei 650 %, für die Grundsteuer A bei 376 % (Stand 2026).

Ist der Hebesatz in Lage hoch?

Mit 650 % liegt Lage auf Platz 241 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 38 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Lage den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 529 % auf 650 % gestiegen (+121 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 529 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Lage?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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