Grundsteuer-Hebesatz Lage
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Lage (Lippe) in Nordrhein-Westfalen.
Lage
NWBerechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2026 | Quelle: Bund der Steuerzahler NRW und Beschlüsse der Städte, 2026 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05766040
Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.
So steht Lage im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 650 % liegt Lage auf Platz 241 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 38 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Lage liegt 61 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Lippe
Von den 16 Gemeinden im Kreis Lippe hat Lage den 15.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 769 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 529 % auf 650 % gestiegen (+121 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 529 %).
Rechenbeispiel für Lage
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Lage 650 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 61 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 390,00 € im Jahr bzw. 97,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 650 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 650 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Lage.
Hebesatz-Entwicklung in Lage
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 247 % | 529 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 254 % | 529 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 254 % | 529 % | 0 % |
| 2025 | 376 % | 650 % | +121 % |
| 2026 | – | 650 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Lippe
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 2 | Schieder-Schwalenberg | 7.986 | 955 % | 2025 |
| 3 | Lügde | 9.080 | 893 % | 2026 |
| 4 | Barntrup | 8.248 | 886 % | 2026 |
| 5 | Blomberg | 15.367 | 840 % | 2025 |
| 6 | Kalletal | 13.131 | 828 % | 2026 |
| 7 | Dörentrup | 7.447 | 794 % | 2026 |
| 8 | Extertal | 11.138 | 744 % | 2025 |
| 9 | Leopoldshöhe | 17.175 | 730 % | 2025 |
| 10 | Lemgo | 39.959 | 699 % | 2025 |
| 11 | Schlangen | 9.249 | 694 % | 2025 |
| 12 | Detmold | 74.438 | 685 % | 2026 |
| 13 | Augustdorf | 9.690 | 670 % | 2026 |
| 14 | Oerlinghausen | 17.302 | 652 % | 2026 |
| 15 | Lage | 34.818 | 650 % | 2026 |
| 16 | Bad Salzuflen | 53.807 | 620 % | 2026 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (16 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Lage
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Lage?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Lage bei 650 %, für die Grundsteuer A bei 376 % (Stand 2026).
Ist der Hebesatz in Lage hoch?
Mit 650 % liegt Lage auf Platz 241 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 38 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Lage den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 529 % auf 650 % gestiegen (+121 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 529 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Lage?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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