Altena

NW
Nordrhein-Westfalen Märkischer Kreis PLZ 58762 16.403 Einwohner
Grundsteuer A 222 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 1044 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +34 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2026  |  Quelle: Bund der Steuerzahler NRW und Beschlüsse der Städte, 2026  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05962004

Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.

Grundsteuer für Altena berechnen
Auf einen Blick

So steht Altena im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 1044 % liegt Altena auf Platz 11 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 97 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Altena liegt 333 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Märkischer Kreis

Von den 15 Gemeinden im Kreis Märkischer Kreis hat Altena den höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 756 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 910 % auf 1044 % gestiegen (+134 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 1010 %).

Rechenbeispiel für Altena

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Altena 1.044 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 333 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 626,40 € im Jahr bzw. 156,60 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 1044 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 1044 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Altena.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Altena

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 400 % 910 % –
2023 (vor der Reform) 400 % 910 % 0 %
2024 (vor der Reform) 400 % 910 % 0 %
2025 222 % 1010 % +100 %
2026 – 1044 % +34 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Märkischer Kreis

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Märkischer Kreis

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Altena 16.403 1044 % 2026
2 Balve 11.134 950 % 2025
3 Lüdenscheid 70.810 883 % 2025
4 Werdohl 17.500 873 % 2025
5 Hemer 34.722 778 % 2026
6 Plettenberg 24.189 754 % 2026
7 Meinerzhagen 20.003 725 % 2026
8 Nachrodt-Wiblingwerde 6.022 720 % 2026
9 Menden (Sauerland) 52.121 713 % 2025
10 Iserlohn 91.317 707 % 2025
11 Herscheid 6.679 671 % 2026
12 Kierspe 16.192 657 % 2025
13 Neuenrade 11.520 649 % 2025
14 Schalksmühle 10.376 607 % 2025
15 Halver 16.176 602 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (15 Gemeinden).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Altena

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Altena?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Altena bei 1044 %, für die Grundsteuer A bei 222 % (Stand 2026).

Ist der Hebesatz in Altena hoch?

Mit 1044 % liegt Altena auf Platz 11 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 97 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Altena den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 910 % auf 1044 % gestiegen (+134 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 1010 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Altena?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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