Grundsteuer-Hebesatz Wendeburg
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Wendeburg (Peine) in Niedersachsen.
Wendeburg
NIBerechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2024 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03157008
So steht Wendeburg im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 490 % liegt Wendeburg auf Platz 62 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 93 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Wendeburg liegt 175 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Peine
Von den 7 Gemeinden im Kreis Peine hat Wendeburg den 4.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 494 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 390 % auf 490 % gestiegen (+100 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2023 (vorher 390 %).
Rechenbeispiel für Wendeburg
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Wendeburg 490 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 175 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 294,00 € im Jahr bzw. 73,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 490 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 490 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Wendeburg.
Hebesatz-Entwicklung in Wendeburg
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 390 % | 390 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 490 % | 490 % | +100 % |
| 2024 (vor der Reform) | 490 % | 490 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Peine
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Lengede | 14.675 | 540 % | 2024 |
| 2 | Ilsede | 21.525 | 528 % | 2024 |
| 3 | Hohenhameln | 9.411 | 527 % | 2025 |
| 4 | Edemissen | 12.322 | 490 % | 2024 |
| 5 | Wendeburg | 10.151 | 490 % | 2024 |
| 6 | Peine | 51.005 | 455 % | 2025 |
| 7 | Vechelde | 18.060 | 430 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (7 Gemeinden).
Grundsteuer in Wendeburg
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Wendeburg?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Wendeburg bei 490 %, für die Grundsteuer A bei 490 % (Stand 2024).
Ist der Hebesatz in Wendeburg hoch?
Mit 490 % liegt Wendeburg auf Platz 62 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 93 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Wendeburg den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 390 % auf 490 % gestiegen (+100 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2023 (vorher 390 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Wendeburg?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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