Peine

NI
Niedersachsen Peine PLZ 31224 51.005 Einwohner
Grundsteuer A 720 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 455 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +20 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03157006

Grundsteuer für Peine berechnen
Auf einen Blick

So steht Peine im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 455 % liegt Peine auf Platz 92 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 90 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Peine liegt 140 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Peine

Von den 7 Gemeinden im Kreis Peine hat Peine den 6.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 494 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 415 % auf 455 % gestiegen (+40 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 435 %).

Rechenbeispiel für Peine

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Peine 455 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 140 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 273,00 € im Jahr bzw. 68,25 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 455 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 455 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Peine.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Peine

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 415 % 415 % –
2023 (vor der Reform) 425 % 425 % +10 %
2024 (vor der Reform) 435 % 435 % +10 %
2025 720 % 455 % +20 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Peine

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Peine

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Lengede 14.675 540 % 2024
2 Ilsede 21.525 528 % 2024
3 Hohenhameln 9.411 527 % 2025
4 Edemissen 12.322 490 % 2024
5 Wendeburg 10.151 490 % 2024
6 Peine 51.005 455 % 2025
7 Vechelde 18.060 430 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (7 Gemeinden).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Peine

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Peine?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Peine bei 455 %, für die Grundsteuer A bei 720 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Peine hoch?

Mit 455 % liegt Peine auf Platz 92 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 90 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Peine den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 415 % auf 455 % gestiegen (+40 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 435 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Peine?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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