Grundsteuer-Hebesatz Tarmstedt
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Tarmstedt (Rotenburg (Wümme)) in Niedersachsen.
Tarmstedt
NIBerechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03357047
So steht Tarmstedt im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 409 % liegt Tarmstedt auf Platz 169 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 82 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Tarmstedt liegt 94 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Rotenburg (Wümme)
Von den 57 Gemeinden im Kreis Rotenburg (Wümme) hat Tarmstedt den 6.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 277 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 435 % auf 409 % gesunken (-26 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 520 %).
Rechenbeispiel für Tarmstedt
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Tarmstedt 409 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 94 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 245,40 € im Jahr bzw. 61,35 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 409 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 409 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Tarmstedt.
Hebesatz-Entwicklung in Tarmstedt
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 515 % | 435 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 515 % | 435 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 600 % | 520 % | +85 % |
| 2025 | 336 % | 409 % | -111 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Rotenburg (Wümme)
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Lauenbrück | 2.524 | 450 % | 2025 |
| 2 | Rotenburg (Wümme) | 23.211 | 450 % | 2024 |
| 3 | Elsdorf | 2.040 | 440 % | 2025 |
| 4 | Bremervörde | 18.409 | 420 % | 2025 |
| 5 | Zeven | 13.898 | 420 % | 2025 |
| 6 | Tarmstedt | 4.075 | 409 % | 2025 |
| 7 | Bothel | 2.390 | 406 % | 2025 |
| 8 | Hellwege | 1.106 | 360 % | 2025 |
| 9 | Horstedt | 1.253 | 360 % | 2024 |
| 10 | Selsingen | 3.579 | 357 % | 2025 |
| 11 | Hassendorf | 1.229 | 350 % | 2024 |
| 12 | Bötersen | 1.024 | 340 % | 2024 |
| 13 | Gnarrenburg | 9.203 | 340 % | 2025 |
| 14 | Scheeßel | 12.709 | 340 % | 2025 |
| 15 | Ahausen | 1.882 | 330 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (57 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Tarmstedt
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Tarmstedt?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Tarmstedt bei 409 %, für die Grundsteuer A bei 336 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Tarmstedt hoch?
Mit 409 % liegt Tarmstedt auf Platz 169 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 82 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Tarmstedt den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 435 % auf 409 % gesunken (-26 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 520 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Tarmstedt?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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