Remlingen-Semmenstedt

NI
Niedersachsen Wolfenbüttel PLZ 38319 2.256 Einwohner
Grundsteuer A 370 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 370 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -50 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03158040

Grundsteuer für Remlingen-Semmenstedt berechnen
Auf einen Blick

So steht Remlingen-Semmenstedt im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 370 % liegt Remlingen-Semmenstedt auf Platz 236 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 74 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Remlingen-Semmenstedt liegt 55 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Wolfenbüttel

Von den 32 Gemeinden im Kreis Wolfenbüttel hat Remlingen-Semmenstedt den 18.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 371 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 420 % auf 370 % gesunken (-50 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 420 %).

Rechenbeispiel für Remlingen-Semmenstedt

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Remlingen-Semmenstedt 370 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 55 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 222,00 € im Jahr bzw. 55,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 370 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 370 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Remlingen-Semmenstedt.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Remlingen-Semmenstedt

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 420 % 420 % –
2023 (vor der Reform) 420 % 420 % 0 %
2024 (vor der Reform) 420 % 420 % 0 %
2025 370 % 370 % -50 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Wolfenbüttel

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Wolfenbüttel

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
11 Haverlah 1.528 390 % 2025
12 Börßum 2.810 389 % 2025
13 Elbe 1.470 385 % 2025
14 Wittmar 1.050 385 % 2025
15 Burgdorf 2.080 380 % 2025
16 Erkerode 793 379 % 2025
17 Veltheim (Ohe) 954 372 % 2025
18 Remlingen-Semmenstedt 2.256 370 % 2025
19 Schöppenstedt 5.276 360 % 2025
20 Cramme 793 342 % 2025
21 Heere 975 317 % 2025
22 Kneitlingen 738 315 % 2025
23 Sehlde 846 315 % 2025
24 Evessen 1.220 310 % 2025
25 Dorstadt 737 307 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (32 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Remlingen-Semmenstedt

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Remlingen-Semmenstedt?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Remlingen-Semmenstedt bei 370 %, für die Grundsteuer A bei 370 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Remlingen-Semmenstedt hoch?

Mit 370 % liegt Remlingen-Semmenstedt auf Platz 236 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 74 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Remlingen-Semmenstedt den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 420 % auf 370 % gesunken (-50 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 420 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Remlingen-Semmenstedt?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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