Grundsteuer-Hebesatz Osterholz-Scharmbeck
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Osterholz-Scharmbeck (Osterholz) in Niedersachsen.
Osterholz-Scharmbeck
NIBerechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03356007
So steht Osterholz-Scharmbeck im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 585 % liegt Osterholz-Scharmbeck auf Platz 24 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 98 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Osterholz-Scharmbeck liegt 270 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Osterholz
Von den 11 Gemeinden im Kreis Osterholz hat Osterholz-Scharmbeck den 3.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 439 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 450 % auf 585 % gestiegen (+135 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 550 %).
Rechenbeispiel für Osterholz-Scharmbeck
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Osterholz-Scharmbeck 585 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 270 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 351,00 € im Jahr bzw. 87,75 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 585 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 585 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Osterholz-Scharmbeck.
Hebesatz-Entwicklung in Osterholz-Scharmbeck
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 450 % | 450 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 550 % | 550 % | +100 % |
| 2024 (vor der Reform) | 550 % | 550 % | 0 % |
| 2025 | 585 % | 585 % | +35 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Osterholz
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Ritterhude | 14.787 | 640 % | 2024 |
| 2 | Lilienthal | 20.148 | 590 % | 2024 |
| 3 | Osterholz-Scharmbeck | 29.757 | 585 % | 2025 |
| 4 | Schwanewede | 19.918 | 495 % | 2024 |
| 5 | Grasberg | 7.672 | 470 % | 2025 |
| 6 | Hambergen | 5.576 | 420 % | 2025 |
| 7 | Worpswede | 9.237 | 389 % | 2025 |
| 8 | Axstedt | 1.210 | 360 % | 2025 |
| 9 | Vollersode | 2.987 | 320 % | 2025 |
| 10 | Lübberstedt | 689 | 310 % | 2025 |
| 11 | Holste | 1.359 | 250 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (11 Gemeinden).
Grundsteuer in Osterholz-Scharmbeck
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Osterholz-Scharmbeck?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Osterholz-Scharmbeck bei 585 %, für die Grundsteuer A bei 585 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Osterholz-Scharmbeck hoch?
Mit 585 % liegt Osterholz-Scharmbeck auf Platz 24 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 98 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Osterholz-Scharmbeck den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 450 % auf 585 % gestiegen (+135 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 550 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Osterholz-Scharmbeck?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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