Grundsteuer-Hebesatz Oldenburg (Oldenburg)
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Oldenburg (Oldenburg) in Niedersachsen.
Oldenburg (Oldenburg)
NIBerechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03403000
So steht Oldenburg (Oldenburg) im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 539 % liegt Oldenburg (Oldenburg) auf Platz 41 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 96 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Oldenburg (Oldenburg) liegt 224 Prozentpunkte darüber.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 445 % auf 539 % gestiegen (+94 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 445 %).
Rechenbeispiel für Oldenburg (Oldenburg)
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Oldenburg (Oldenburg) 539 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 224 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 323,40 € im Jahr bzw. 80,85 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 539 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 539 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Oldenburg (Oldenburg).
Hebesatz-Entwicklung in Oldenburg (Oldenburg)
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 390 % | 445 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 390 % | 445 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 390 % | 445 % | 0 % |
| 2025 | 500 % | 539 % | +94 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze ähnlich großer Gemeinden in Niedersachsen
| Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|
| Osnabrück | 166.257 | 545 % | 2025 |
| Göttingen | 130.521 | 735 % | 2025 |
| Wolfsburg | 129.813 | 586 % | 2025 |
| Salzgitter | 104.433 | 540 % | 2024 |
| Braunschweig | 252.811 | 750 % | 2025 |
| Hildesheim | 98.207 | 822 % | 2025 |
Grundsteuer in Oldenburg (Oldenburg)
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Oldenburg (Oldenburg)?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Oldenburg (Oldenburg) bei 539 %, für die Grundsteuer A bei 500 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Oldenburg (Oldenburg) hoch?
Mit 539 % liegt Oldenburg (Oldenburg) auf Platz 41 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 96 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Oldenburg (Oldenburg) den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 445 % auf 539 % gestiegen (+94 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 445 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Oldenburg (Oldenburg)?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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