Lüdersfeld

NI
Niedersachsen Schaumburg PLZ 31702 1.067 Einwohner
Grundsteuer A 560 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 165 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -225 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03257021

Grundsteuer für Lüdersfeld berechnen
Auf einen Blick

So steht Lüdersfeld im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 165 % liegt Lüdersfeld auf Platz 909 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 3 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Lüdersfeld liegt 150 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Schaumburg

Von den 38 Gemeinden im Kreis Schaumburg hat Lüdersfeld den 38.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 243 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 370 % auf 165 % gesunken (-205 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 390 %).

Rechenbeispiel für Lüdersfeld

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Lüdersfeld 165 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 150 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 99,00 € im Jahr bzw. 24,75 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 165 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 165 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Lüdersfeld.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Lüdersfeld

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 360 % 370 % –
2023 (vor der Reform) 380 % 390 % +20 %
2024 (vor der Reform) 380 % 390 % 0 %
2025 560 % 165 % -225 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Schaumburg

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Schaumburg

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
24 Lauenhagen 1.263 202 % 2025
25 Ahnsen 1.027 200 % 2025
26 Auhagen 1.271 200 % 2025
27 Sachsenhagen 1.819 200 % 2025
28 Wölpinghausen 1.522 200 % 2025
29 Suthfeld 1.398 192 % 2025
30 Beckedorf 1.424 191 % 2025
31 Heuerßen 905 190 % 2025
32 Nienstädt 4.229 190 % 2025
33 Pollhagen 1.038 186 % 2025
34 Luhden 1.128 185 % 2025
35 Buchholz 712 180 % 2025
36 Hohnhorst 2.280 180 % 2025
37 Auetal 5.979 170 % 2025
38 Lüdersfeld 1.067 165 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (38 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Lüdersfeld

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Lüdersfeld?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Lüdersfeld bei 165 %, für die Grundsteuer A bei 560 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Lüdersfeld hoch?

Mit 165 % liegt Lüdersfeld auf Platz 909 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 3 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Lüdersfeld den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 370 % auf 165 % gesunken (-205 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 390 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Lüdersfeld?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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