Grundsteuer-Hebesatz Lüdersfeld
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Lüdersfeld (Schaumburg) in Niedersachsen.
Lüdersfeld
NIBerechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03257021
So steht Lüdersfeld im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 165 % liegt Lüdersfeld auf Platz 909 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 3 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Lüdersfeld liegt 150 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Schaumburg
Von den 38 Gemeinden im Kreis Schaumburg hat Lüdersfeld den 38.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 243 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 370 % auf 165 % gesunken (-205 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 390 %).
Rechenbeispiel für Lüdersfeld
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Lüdersfeld 165 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 150 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 99,00 € im Jahr bzw. 24,75 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 165 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 165 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Lüdersfeld.
Hebesatz-Entwicklung in Lüdersfeld
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 360 % | 370 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 380 % | 390 % | +20 % |
| 2024 (vor der Reform) | 380 % | 390 % | 0 % |
| 2025 | 560 % | 165 % | -225 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Schaumburg
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 24 | Lauenhagen | 1.263 | 202 % | 2025 |
| 25 | Ahnsen | 1.027 | 200 % | 2025 |
| 26 | Auhagen | 1.271 | 200 % | 2025 |
| 27 | Sachsenhagen | 1.819 | 200 % | 2025 |
| 28 | Wölpinghausen | 1.522 | 200 % | 2025 |
| 29 | Suthfeld | 1.398 | 192 % | 2025 |
| 30 | Beckedorf | 1.424 | 191 % | 2025 |
| 31 | Heuerßen | 905 | 190 % | 2025 |
| 32 | Nienstädt | 4.229 | 190 % | 2025 |
| 33 | Pollhagen | 1.038 | 186 % | 2025 |
| 34 | Luhden | 1.128 | 185 % | 2025 |
| 35 | Buchholz | 712 | 180 % | 2025 |
| 36 | Hohnhorst | 2.280 | 180 % | 2025 |
| 37 | Auetal | 5.979 | 170 % | 2025 |
| 38 | Lüdersfeld | 1.067 | 165 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (38 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Lüdersfeld
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Lüdersfeld?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Lüdersfeld bei 165 %, für die Grundsteuer A bei 560 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Lüdersfeld hoch?
Mit 165 % liegt Lüdersfeld auf Platz 909 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 3 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Lüdersfeld den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 370 % auf 165 % gesunken (-205 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 390 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Lüdersfeld?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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