Hude (Oldenburg)

NI
Niedersachsen Oldenburg PLZ 27798 15.842 Einwohner
Grundsteuer A 286 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 286 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -74 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03458010

Grundsteuer für Hude (Oldenburg) berechnen
Auf einen Blick

So steht Hude (Oldenburg) im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 286 % liegt Hude (Oldenburg) auf Platz 511 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 46 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Hude (Oldenburg) liegt 29 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Oldenburg

Von den 15 Gemeinden im Kreis Oldenburg hat Hude (Oldenburg) den 14.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 344 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 360 % auf 286 % gesunken (-74 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 360 %).

Rechenbeispiel für Hude (Oldenburg)

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Hude (Oldenburg) 286 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 29 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 171,60 € im Jahr bzw. 42,90 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 286 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 286 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Hude (Oldenburg).

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Hude (Oldenburg)

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 360 % 360 % –
2023 (vor der Reform) 360 % 360 % 0 %
2024 (vor der Reform) 360 % 360 % 0 %
2025 286 % 286 % -74 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Oldenburg

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Oldenburg

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Ganderkesee 31.564 400 % 2024
2 Harpstedt, Flecken 4.781 400 % 2024
3 Kirchseelte 1.198 400 % 2024
4 Beckeln 773 380 % 2025
5 Groß Ippener 1.057 370 % 2024
6 Dötlingen 6.203 365 % 2024
7 Wildeshausen 21.347 355 % 2024
8 Colnrade 775 350 % 2025
9 Dünsen 1.204 350 % 2025
10 Hatten 14.198 340 % 2024
11 Wardenburg 16.585 320 % 2024
12 Prinzhöfte 621 310 % 2025
13 Winkelsett 500 290 % 2025
14 Hude (Oldenburg) 15.842 286 % 2025
15 Großenkneten 15.528 250 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (15 Gemeinden).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Hude (Oldenburg)

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Hude (Oldenburg)?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Hude (Oldenburg) bei 286 %, für die Grundsteuer A bei 286 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Hude (Oldenburg) hoch?

Mit 286 % liegt Hude (Oldenburg) auf Platz 511 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 46 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Hude (Oldenburg) den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 360 % auf 286 % gesunken (-74 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 360 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Hude (Oldenburg)?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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