Grundsteuer-Hebesatz Hude (Oldenburg)
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Hude (Oldenburg) (Oldenburg) in Niedersachsen.
Hude (Oldenburg)
NIBerechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03458010
So steht Hude (Oldenburg) im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 286 % liegt Hude (Oldenburg) auf Platz 511 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 46 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Hude (Oldenburg) liegt 29 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Oldenburg
Von den 15 Gemeinden im Kreis Oldenburg hat Hude (Oldenburg) den 14.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 344 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 360 % auf 286 % gesunken (-74 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 360 %).
Rechenbeispiel für Hude (Oldenburg)
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Hude (Oldenburg) 286 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 29 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 171,60 € im Jahr bzw. 42,90 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 286 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 286 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Hude (Oldenburg).
Hebesatz-Entwicklung in Hude (Oldenburg)
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 360 % | 360 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 360 % | 360 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 360 % | 360 % | 0 % |
| 2025 | 286 % | 286 % | -74 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Oldenburg
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Ganderkesee | 31.564 | 400 % | 2024 |
| 2 | Harpstedt, Flecken | 4.781 | 400 % | 2024 |
| 3 | Kirchseelte | 1.198 | 400 % | 2024 |
| 4 | Beckeln | 773 | 380 % | 2025 |
| 5 | Groß Ippener | 1.057 | 370 % | 2024 |
| 6 | Dötlingen | 6.203 | 365 % | 2024 |
| 7 | Wildeshausen | 21.347 | 355 % | 2024 |
| 8 | Colnrade | 775 | 350 % | 2025 |
| 9 | Dünsen | 1.204 | 350 % | 2025 |
| 10 | Hatten | 14.198 | 340 % | 2024 |
| 11 | Wardenburg | 16.585 | 320 % | 2024 |
| 12 | Prinzhöfte | 621 | 310 % | 2025 |
| 13 | Winkelsett | 500 | 290 % | 2025 |
| 14 | Hude (Oldenburg) | 15.842 | 286 % | 2025 |
| 15 | Großenkneten | 15.528 | 250 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (15 Gemeinden).
Grundsteuer in Hude (Oldenburg)
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Hude (Oldenburg)?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Hude (Oldenburg) bei 286 %, für die Grundsteuer A bei 286 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Hude (Oldenburg) hoch?
Mit 286 % liegt Hude (Oldenburg) auf Platz 511 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 46 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Hude (Oldenburg) den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 360 % auf 286 % gesunken (-74 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 360 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Hude (Oldenburg)?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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