Halle

NI
Niedersachsen Holzminden PLZ 37620 1.392 Einwohner
Grundsteuer A 430 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 180 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -190 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03255016

Grundsteuer für Halle berechnen
Auf einen Blick

So steht Halle im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 180 % liegt Halle auf Platz 868 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 6 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Halle liegt 135 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Holzminden

Von den 32 Gemeinden im Kreis Holzminden hat Halle den 28.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 254 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 370 % auf 180 % gesunken (-190 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 370 %).

Rechenbeispiel für Halle

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Halle 180 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 135 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 108,00 € im Jahr bzw. 27,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 180 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 180 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Halle.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Halle

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 360 % 370 % –
2023 (vor der Reform) 360 % 370 % 0 %
2024 (vor der Reform) 360 % 370 % 0 %
2025 430 % 180 % -190 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Holzminden

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Holzminden

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
18 Heinsen 689 214 % 2025
19 Brevörde 554 200 % 2025
20 Deensen 1.304 200 % 2025
21 Holzen 475 194 % 2025
22 Lenne 629 194 % 2025
23 Hehlen 1.625 190 % 2025
24 Ottenstein, Flecken 1.177 190 % 2025
25 Pegestorf 394 190 % 2025
26 Lüerdissen 362 186 % 2025
27 Arholzen 327 182 % 2025
28 Halle 1.392 180 % 2025
29 Heinade 789 157 % 2025
30 Vahlbruch 368 156 % 2025
31 Eimen 800 145 % 2025
32 Wangelnstedt 509 139 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (32 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Halle

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Halle?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Halle bei 180 %, für die Grundsteuer A bei 430 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Halle hoch?

Mit 180 % liegt Halle auf Platz 868 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 6 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Halle den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 370 % auf 180 % gesunken (-190 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 370 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Halle?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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