Drentwede

NI
Niedersachsen Diepholz PLZ 49406 1.008 Einwohner
Grundsteuer A 370 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 264 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -106 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03251014

Grundsteuer für Drentwede berechnen
Auf einen Blick

So steht Drentwede im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 264 % liegt Drentwede auf Platz 599 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 36 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Drentwede liegt 51 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Diepholz

Von den 45 Gemeinden im Kreis Diepholz hat Drentwede den 20.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 262 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 370 % auf 264 % gesunken (-106 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 370 %).

Rechenbeispiel für Drentwede

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Drentwede 264 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 51 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 158,40 € im Jahr bzw. 39,60 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 264 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 264 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Drentwede.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Drentwede

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 370 % 370 % –
2023 (vor der Reform) 370 % 370 % 0 %
2024 (vor der Reform) 370 % 370 % 0 %
2025 – 264 % -106 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Diepholz

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Diepholz

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
13 Hüde 1.237 305 % 2025
14 Drebber 2.942 284 % 2025
15 Marl 723 275 % 2025
16 Rehden 2.210 273 % 2025
17 Wagenfeld 6.987 273 % 2025
18 Bruchhausen-Vilsen, Flecken 8.957 270 % 2025
19 Wetschen 1.863 266 % 2025
20 Drentwede 1.008 264 % 2025
21 Schwarme 2.663 264 % 2025
22 Siedenburg, Flecken 1.218 260 % 2025
23 Neuenkirchen 1.225 250 % 2025
24 Brockum 1.070 245 % 2025
25 Barenburg, Flecken 1.218 229 % 2025
26 Affinghausen 802 220 % 2025
27 Bahrenborstel 1.108 216 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (45 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Drentwede

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Drentwede?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Drentwede bei 264 %, für die Grundsteuer A bei 370 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Drentwede hoch?

Mit 264 % liegt Drentwede auf Platz 599 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 36 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Drentwede den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 370 % auf 264 % gesunken (-106 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 370 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Drentwede?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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