Grundsteuer-Hebesatz Bissendorf
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Bissendorf (Osnabrück) in Niedersachsen.
Bissendorf
NIBerechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03459012
So steht Bissendorf im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 340 % liegt Bissendorf auf Platz 319 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 64 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Bissendorf liegt 25 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Osnabrück
Von den 34 Gemeinden im Kreis Osnabrück hat Bissendorf den 10.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 311 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 380 % auf 340 % gesunken (-40 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 380 %).
Rechenbeispiel für Bissendorf
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Bissendorf 340 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 25 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 204,00 € im Jahr bzw. 51,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 340 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 340 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Bissendorf.
Hebesatz-Entwicklung in Bissendorf
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 370 % | 380 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 370 % | 380 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 370 % | 380 % | 0 % |
| 2025 | 340 % | 340 % | -40 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Osnabrück
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 4 | Georgsmarienhütte | 31.074 | 369 % | 2025 |
| 5 | Bad Rothenfelde | 8.249 | 365 % | 2025 |
| 6 | Bohmte | 13.139 | 360 % | 2025 |
| 7 | Quakenbrück | 14.088 | 360 % | 2025 |
| 8 | Ostercappeln | 9.738 | 350 % | 2025 |
| 9 | Bad Laer | 8.828 | 345 % | 2025 |
| 10 | Bersenbrück | 8.273 | 340 % | 2025 |
| 11 | Bissendorf | 14.535 | 340 % | 2025 |
| 12 | Glandorf | 6.500 | 335 % | 2025 |
| 13 | Hilter am Teutoburger Wald | 10.064 | 335 % | 2025 |
| 14 | Nortrup | 2.925 | 330 % | 2025 |
| 15 | Alfhausen | 4.210 | 320 % | 2025 |
| 16 | Hagen am Teutoburger Wald | 13.208 | 320 % | 2024 |
| 17 | Hasbergen | 10.878 | 320 % | 2024 |
| 18 | Wallenhorst | 22.591 | 320 % | 2024 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (34 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Bissendorf
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Bissendorf?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Bissendorf bei 340 %, für die Grundsteuer A bei 340 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Bissendorf hoch?
Mit 340 % liegt Bissendorf auf Platz 319 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 64 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Bissendorf den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 380 % auf 340 % gesunken (-40 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 380 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Bissendorf?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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