Gadebusch

MV
Mecklenburg-Vorpommern Nordwestmecklenburg PLZ 19205 5.189 Einwohner
Grundsteuer A 380 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 585 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +158 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13074021

Grundsteuer für Gadebusch berechnen
Auf einen Blick

So steht Gadebusch im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 585 % liegt Gadebusch auf Platz 26 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 96 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Gadebusch liegt 190 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Nordwestmecklenburg

Von den 83 Gemeinden im Kreis Nordwestmecklenburg hat Gadebusch den höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 360 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 427 % auf 585 % gestiegen (+158 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 427 %).

Rechenbeispiel für Gadebusch

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Gadebusch 585 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 190 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 351,00 € im Jahr bzw. 87,75 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 585 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 585 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Gadebusch.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Gadebusch

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 334 % 427 % –
2023 (vor der Reform) 334 % 427 % 0 %
2024 (vor der Reform) 334 % 427 % 0 %
2025 380 % 585 % +158 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Nordwestmecklenburg

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Nordwestmecklenburg

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Gadebusch 5.189 585 % 2025
2 Upahl 1.591 551 % 2025
3 Wismar 43.103 541 % 2025
4 Bernstorf 353 535 % 2025
5 Hornstorf 1.324 509 % 2025
6 Bad Kleinen 3.742 495 % 2025
7 Veelböken 658 460 % 2024
8 Schönberg 4.285 448 % 2025
9 Grevesmühlen 10.082 444 % 2025
10 Roggendorf 975 440 % 2025
11 Dalberg-Wendelstorf 538 438 % 2025
12 Mühlen Eichsen 952 438 % 2024
13 Gägelow 2.520 437 % 2025
14 Grambow 655 430 % 2024
15 Dechow 184 427 % 2024

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (83 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Gadebusch

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Gadebusch?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Gadebusch bei 585 %, für die Grundsteuer A bei 380 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Gadebusch hoch?

Mit 585 % liegt Gadebusch auf Platz 26 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 96 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Gadebusch den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 427 % auf 585 % gestiegen (+158 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 427 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Gadebusch?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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