Grundsteuer-Hebesatz Gadebusch
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Gadebusch (Nordwestmecklenburg) in Mecklenburg-Vorpommern.
Gadebusch
MVBerechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13074021
So steht Gadebusch im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 585 % liegt Gadebusch auf Platz 26 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 96 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Gadebusch liegt 190 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Nordwestmecklenburg
Von den 83 Gemeinden im Kreis Nordwestmecklenburg hat Gadebusch den höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 360 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 427 % auf 585 % gestiegen (+158 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 427 %).
Rechenbeispiel für Gadebusch
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Gadebusch 585 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 190 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 351,00 € im Jahr bzw. 87,75 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 585 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 585 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Gadebusch.
Hebesatz-Entwicklung in Gadebusch
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 334 % | 427 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 334 % | 427 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 334 % | 427 % | 0 % |
| 2025 | 380 % | 585 % | +158 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Nordwestmecklenburg
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Gadebusch | 5.189 | 585 % | 2025 |
| 2 | Upahl | 1.591 | 551 % | 2025 |
| 3 | Wismar | 43.103 | 541 % | 2025 |
| 4 | Bernstorf | 353 | 535 % | 2025 |
| 5 | Hornstorf | 1.324 | 509 % | 2025 |
| 6 | Bad Kleinen | 3.742 | 495 % | 2025 |
| 7 | Veelböken | 658 | 460 % | 2024 |
| 8 | Schönberg | 4.285 | 448 % | 2025 |
| 9 | Grevesmühlen | 10.082 | 444 % | 2025 |
| 10 | Roggendorf | 975 | 440 % | 2025 |
| 11 | Dalberg-Wendelstorf | 538 | 438 % | 2025 |
| 12 | Mühlen Eichsen | 952 | 438 % | 2024 |
| 13 | Gägelow | 2.520 | 437 % | 2025 |
| 14 | Grambow | 655 | 430 % | 2024 |
| 15 | Dechow | 184 | 427 % | 2024 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (83 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Gadebusch
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Gadebusch?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Gadebusch bei 585 %, für die Grundsteuer A bei 380 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Gadebusch hoch?
Mit 585 % liegt Gadebusch auf Platz 26 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 96 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Gadebusch den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 427 % auf 585 % gestiegen (+158 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 427 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Gadebusch?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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