Grundsteuer-Hebesatz Tarnow
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Tarnow (Landkreis Rostock) in Mecklenburg-Vorpommern.
Tarnow
MVBerechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13072104
So steht Tarnow im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 370 % liegt Tarnow auf Platz 462 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 34 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Tarnow liegt 25 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Landkreis Rostock
Von den 112 Gemeinden im Kreis Landkreis Rostock hat Tarnow den 38.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 330 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 427 % auf 370 % gesunken (-57 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 427 %).
Rechenbeispiel für Tarnow
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Tarnow 370 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 25 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 222,00 € im Jahr bzw. 55,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 370 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 370 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Tarnow.
Hebesatz-Entwicklung in Tarnow
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 323 % | 427 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 323 % | 427 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 323 % | 427 % | 0 % |
| 2025 | 180 % | 370 % | -57 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Landkreis Rostock
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 34 | Krakow am See | 3.286 | 380 % | 2025 |
| 35 | Lelkendorf | 425 | 380 % | 2025 |
| 36 | Warnow | 917 | 377 % | 2025 |
| 37 | Gülzow-Prüzen | 1.479 | 372 % | 2025 |
| 38 | Hoppenrade | 570 | 370 % | 2024 |
| 39 | Kröpelin | 4.919 | 370 % | 2025 |
| 40 | Kuchelmiß | 668 | 370 % | 2024 |
| 41 | Tarnow | 1.066 | 370 % | 2025 |
| 42 | Wiendorf | 822 | 370 % | 2024 |
| 43 | Laage | 6.289 | 363 % | 2025 |
| 44 | Finkenthal | 318 | 360 % | 2025 |
| 45 | Jördenstorf | 941 | 360 % | 2025 |
| 46 | Zehna | 647 | 359 % | 2025 |
| 47 | Rerik, Ostseebad | 2.199 | 350 % | 2024 |
| 48 | Bernitt | 1.536 | 342 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (112 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Tarnow
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Tarnow?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Tarnow bei 370 %, für die Grundsteuer A bei 180 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Tarnow hoch?
Mit 370 % liegt Tarnow auf Platz 462 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 34 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Tarnow den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 427 % auf 370 % gesunken (-57 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 427 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Tarnow?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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