Strasburg (Uckermark)

MV
Mecklenburg-Vorpommern Vorpommern-Greifswald PLZ 17335 4.246 Einwohner
Grundsteuer A 275 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 545 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +118 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13075130

Grundsteuer für Strasburg (Uckermark) berechnen
Auf einen Blick

So steht Strasburg (Uckermark) im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 545 % liegt Strasburg (Uckermark) auf Platz 41 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 94 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Strasburg (Uckermark) liegt 150 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Vorpommern-Greifswald

Von den 138 Gemeinden im Kreis Vorpommern-Greifswald hat Strasburg (Uckermark) den 7.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 416 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 427 % auf 545 % gestiegen (+118 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 427 %).

Rechenbeispiel für Strasburg (Uckermark)

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Strasburg (Uckermark) 545 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 150 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 327,00 € im Jahr bzw. 81,75 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 545 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 545 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Strasburg (Uckermark).

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Strasburg (Uckermark)

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 323 % 427 % –
2023 (vor der Reform) 323 % 427 % 0 %
2024 (vor der Reform) 323 % 427 % 0 %
2025 275 % 545 % +118 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Vorpommern-Greifswald

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Vorpommern-Greifswald

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Pasewalk 9.590 665 % 2025
2 Anklam 11.793 655 % 2025
3 Wackerow 1.494 600 % 2025
4 Eggesin 4.724 564 % 2025
5 Löcknitz 3.252 551 % 2025
6 Torgelow 8.755 550 % 2025
7 Strasburg (Uckermark) 4.246 545 % 2025
8 Jarmen 2.716 518 % 2025
9 Groß Luckow 181 510 % 2025
10 Behrenhoff 866 500 % 2024
11 Blesewitz 233 490 % 2025
12 Bugewitz 231 490 % 2025
13 Kruckow 644 484 % 2025
14 Züssow 1.246 482 % 2025
15 Karlshagen, Ostseebad 3.046 470 % 2024

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (138 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Strasburg (Uckermark)

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Strasburg (Uckermark)?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Strasburg (Uckermark) bei 545 %, für die Grundsteuer A bei 275 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Strasburg (Uckermark) hoch?

Mit 545 % liegt Strasburg (Uckermark) auf Platz 41 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 94 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Strasburg (Uckermark) den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 427 % auf 545 % gestiegen (+118 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 427 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Strasburg (Uckermark)?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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