Grundsteuer-Hebesatz Saal
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Saal (Vorpommern-Rügen) in Mecklenburg-Vorpommern.
Saal
MVBerechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13073077
So steht Saal im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 299 % liegt Saal auf Platz 619 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 15 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Saal liegt 96 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Vorpommern-Rügen
Von den 101 Gemeinden im Kreis Vorpommern-Rügen hat Saal den 66.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 333 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 299 % gesunken (-101 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 438 %).
Rechenbeispiel für Saal
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Saal 299 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 96 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 179,40 € im Jahr bzw. 44,85 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 299 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 299 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Saal.
Hebesatz-Entwicklung in Saal
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 400 % | 400 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 400 % | 400 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 400 % | 438 % | +38 % |
| 2025 | 336 % | 299 % | -139 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Vorpommern-Rügen
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 59 | Lietzow | 225 | 304 % | 2025 |
| 60 | Gremersdorf-Buchholz | 569 | 300 % | 2024 |
| 61 | Neuenkirchen | 270 | 300 % | 2025 |
| 62 | Patzig | 410 | 300 % | 2025 |
| 63 | Prohn | 2.120 | 300 % | 2025 |
| 64 | Schaprode | 415 | 300 % | 2024 |
| 65 | Splietsdorf | 487 | 300 % | 2024 |
| 66 | Saal | 1.448 | 299 % | 2025 |
| 67 | Divitz-Spoldershagen | 529 | 296 % | 2025 |
| 68 | Göhren, Ostseebad | 1.388 | 295 % | 2025 |
| 69 | Buschvitz | 229 | 292 % | 2025 |
| 70 | Karnin | 242 | 292 % | 2025 |
| 71 | Lancken-Granitz | 454 | 285 % | 2025 |
| 72 | Putgarten | 180 | 280 % | 2025 |
| 73 | Rappin | 286 | 280 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (101 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Saal
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Saal?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Saal bei 299 %, für die Grundsteuer A bei 336 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Saal hoch?
Mit 299 % liegt Saal auf Platz 619 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 15 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Saal den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 299 % gesunken (-101 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 438 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Saal?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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