Pruchten

MV
Mecklenburg-Vorpommern Vorpommern-Rügen PLZ 18356 726 Einwohner
Grundsteuer A 203 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 173 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -177 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13073069

Grundsteuer für Pruchten berechnen
Auf einen Blick

So steht Pruchten im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 173 % liegt Pruchten auf Platz 720 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 1 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Pruchten liegt 222 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Vorpommern-Rügen

Von den 101 Gemeinden im Kreis Vorpommern-Rügen hat Pruchten den 97.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 333 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 173 % gesunken (-177 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %).

Rechenbeispiel für Pruchten

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Pruchten 173 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 222 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 103,80 € im Jahr bzw. 25,95 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 173 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 173 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Pruchten.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Pruchten

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 400 % 350 % –
2023 (vor der Reform) 400 % 350 % 0 %
2024 (vor der Reform) 400 % 350 % 0 %
2025 203 % 173 % -177 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Vorpommern-Rügen

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Vorpommern-Rügen

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
87 Poseritz 959 235 % 2025
88 Baabe, Ostseebad 972 230 % 2025
89 Groß Mohrdorf 765 230 % 2025
90 Kenz-Küstrow 514 220 % 2025
91 Dranske 1.103 210 % 2025
92 Prerow, Ostseebad 1.324 205 % 2025
93 Born a. Darß 1.037 200 % 2025
94 Wieck a. Darß 701 190 % 2025
95 Fuhlendorf 825 182 % 2025
96 Ralswiek 251 174 % 2025
97 Pruchten 726 173 % 2025
98 Wustrow, Ostseebad 1.134 164 % 2025
99 Dierhagen, Ostseebad 1.475 145 % 2025
100 Insel Hiddensee, Seebad 912 119 % 2025
101 Ahrenshoop, Ostseebad 642 100 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (101 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Pruchten

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Pruchten?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Pruchten bei 173 %, für die Grundsteuer A bei 203 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Pruchten hoch?

Mit 173 % liegt Pruchten auf Platz 720 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 1 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Pruchten den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 173 % gesunken (-177 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Pruchten?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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