Grundsteuer-Hebesatz Plau am See
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Plau am See (Ludwigslust-Parchim) in Mecklenburg-Vorpommern.
Plau am See
MVBerechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13076114
So steht Plau am See im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 477 % liegt Plau am See auf Platz 97 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 87 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Plau am See liegt 82 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Ludwigslust-Parchim
Von den 142 Gemeinden im Kreis Ludwigslust-Parchim hat Plau am See den 47.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 460 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 420 % auf 477 % gestiegen (+57 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 433 %).
Rechenbeispiel für Plau am See
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Plau am See 477 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 82 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 286,20 € im Jahr bzw. 71,55 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 477 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 477 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Plau am See.
Hebesatz-Entwicklung in Plau am See
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 325 % | 420 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 337 % | 428 % | +8 % |
| 2024 (vor der Reform) | 337 % | 433 % | +5 % |
| 2025 | – | 477 % | +44 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Ludwigslust-Parchim
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 40 | Belsch | 212 | 490 % | 2025 |
| 41 | Goldberg | 3.174 | 490 % | 2025 |
| 42 | Granzin | 368 | 490 % | 2025 |
| 43 | Prislich | 694 | 489 % | 2025 |
| 44 | Karrenzin | 512 | 485 % | 2025 |
| 45 | Dersenow | 432 | 484 % | 2025 |
| 46 | Redefin | 520 | 480 % | 2025 |
| 47 | Plau am See | 5.958 | 477 % | 2025 |
| 48 | Ganzlin | 1.356 | 476 % | 2025 |
| 49 | Ruhner Berge | 1.720 | 475 % | 2025 |
| 50 | Rastow | 1.915 | 471 % | 2025 |
| 51 | Werder | 303 | 470 % | 2025 |
| 52 | Ziegendorf | 598 | 470 % | 2025 |
| 53 | Sternberg | 3.753 | 468 % | 2025 |
| 54 | Warlitz | 450 | 460 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (142 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Plau am See
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Plau am See?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Plau am See bei 477 %, für die Grundsteuer A bei 337 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Plau am See hoch?
Mit 477 % liegt Plau am See auf Platz 97 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 87 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Plau am See den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 420 % auf 477 % gestiegen (+57 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 433 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Plau am See?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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