Grundsteuer-Hebesatz Lüdershagen
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Lüdershagen (Vorpommern-Rügen) in Mecklenburg-Vorpommern.
Lüdershagen
MVBerechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13073053
So steht Lüdershagen im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 264 % liegt Lüdershagen auf Platz 669 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 8 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Lüdershagen liegt 131 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Vorpommern-Rügen
Von den 101 Gemeinden im Kreis Vorpommern-Rügen hat Lüdershagen den 80.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 333 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 264 % gesunken (-86 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %).
Rechenbeispiel für Lüdershagen
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Lüdershagen 264 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 131 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 158,40 € im Jahr bzw. 39,60 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 264 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 264 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Lüdershagen.
Hebesatz-Entwicklung in Lüdershagen
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 350 % | 350 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 350 % | 350 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 350 % | 350 % | 0 % |
| 2025 | 452 % | 264 % | -86 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Vorpommern-Rügen
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 73 | Rappin | 286 | 280 % | 2025 |
| 74 | Zingst, Ostseeheilbad | 2.867 | 275 % | 2025 |
| 75 | Altenpleen | 1.020 | 270 % | 2025 |
| 76 | Breege | 583 | 270 % | 2025 |
| 77 | Zirkow | 664 | 270 % | 2025 |
| 78 | Klausdorf | 684 | 268 % | 2025 |
| 79 | Kluis | 378 | 268 % | 2025 |
| 80 | Lüdershagen | 555 | 264 % | 2025 |
| 81 | Binz, Ostseebad | 5.293 | 260 % | 2025 |
| 82 | Glowe, Ostseebad | 982 | 260 % | 2025 |
| 83 | Preetz | 1.099 | 260 % | 2025 |
| 84 | Kramerhof | 1.855 | 255 % | 2025 |
| 85 | Trent | 622 | 236 % | 2025 |
| 86 | Mönchgut, Ostseebad | 1.316 | 235 % | 2025 |
| 87 | Poseritz | 959 | 235 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (101 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Lüdershagen
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Lüdershagen?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Lüdershagen bei 264 %, für die Grundsteuer A bei 452 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Lüdershagen hoch?
Mit 264 % liegt Lüdershagen auf Platz 669 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 8 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Lüdershagen den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 264 % gesunken (-86 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Lüdershagen?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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