Gnoien, Warbelstadt

MV
Mecklenburg-Vorpommern Landkreis Rostock PLZ 17179 2.670 Einwohner
Grundsteuer A 348 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 445 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +15 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13072035

Grundsteuer für Gnoien, Warbelstadt berechnen
Auf einen Blick

So steht Gnoien, Warbelstadt im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 445 % liegt Gnoien, Warbelstadt auf Platz 152 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 78 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Gnoien, Warbelstadt liegt 50 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Landkreis Rostock

Von den 112 Gemeinden im Kreis Landkreis Rostock hat Gnoien, Warbelstadt den 6.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 330 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 430 % auf 445 % gestiegen (+15 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 430 %).

Rechenbeispiel für Gnoien, Warbelstadt

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Gnoien, Warbelstadt 445 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 50 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 267,00 € im Jahr bzw. 66,75 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 445 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 445 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Gnoien, Warbelstadt.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Gnoien, Warbelstadt

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 330 % 430 % –
2023 (vor der Reform) 330 % 430 % 0 %
2024 (vor der Reform) 330 % 430 % 0 %
2025 348 % 445 % +15 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Landkreis Rostock

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Landkreis Rostock

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Bützow 7.668 488 % 2025
2 Teterow, Bergringstadt 8.262 480 % 2024
3 Benitz 410 450 % 2024
4 Lalendorf 3.441 450 % 2024
5 Neubukow, Schliemannstadt 3.984 450 % 2025
6 Gnoien, Warbelstadt 2.670 445 % 2025
7 Dobbin-Linstow 491 439 % 2024
8 Dummerstorf 7.602 438 % 2024
9 Güstrow, Barlachstadt 28.861 438 % 2025
10 Lohmen 808 438 % 2025
11 Schwaan 4.958 430 % 2024
12 Alt Bukow 519 420 % 2024
13 Am Salzhaff 538 420 % 2024
14 Biendorf 1.320 420 % 2024
15 Satow 6.372 420 % 2024

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (112 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Gnoien, Warbelstadt

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Gnoien, Warbelstadt?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Gnoien, Warbelstadt bei 445 %, für die Grundsteuer A bei 348 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Gnoien, Warbelstadt hoch?

Mit 445 % liegt Gnoien, Warbelstadt auf Platz 152 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 78 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Gnoien, Warbelstadt den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 430 % auf 445 % gestiegen (+15 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 430 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Gnoien, Warbelstadt?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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