Faulenrost

MV
Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburgische Seenplatte PLZ 17139 630 Einwohner
Grundsteuer A 544 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 425 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +13 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13071032

Grundsteuer für Faulenrost berechnen
Auf einen Blick

So steht Faulenrost im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 425 % liegt Faulenrost auf Platz 271 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 62 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Faulenrost liegt 30 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

Von den 146 Gemeinden im Kreis Mecklenburgische Seenplatte hat Faulenrost den 72.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 422 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 396 % auf 425 % gestiegen (+29 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 412 %).

Rechenbeispiel für Faulenrost

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Faulenrost 425 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 30 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 255,00 € im Jahr bzw. 63,75 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 425 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 425 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Faulenrost.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Faulenrost

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 339 % 396 % –
2023 (vor der Reform) 339 % 396 % 0 %
2024 (vor der Reform) 355 % 412 % +16 %
2025 544 % 425 % +13 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Mecklenburgische Seenplatte

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
65 Holldorf 745 427 % 2024
66 Meesiger 209 427 % 2024
67 Moltzow 807 427 % 2024
68 Nossendorf 639 427 % 2024
69 Peenehagen 981 427 % 2024
70 Siedenbrünzow 467 427 % 2024
71 Verchen 386 427 % 2024
72 Faulenrost 630 425 % 2025
73 Beseritz 125 420 % 2024
74 Feldberger Seenlandschaft 4.298 420 % 2025
75 Grammentin 230 420 % 2025
76 Groß Plasten 1.031 420 % 2024
77 Klink 1.105 420 % 2024
78 Klocksin 327 420 % 2024
79 Kratzeburg 538 420 % 2024

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (146 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Faulenrost

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Faulenrost?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Faulenrost bei 425 %, für die Grundsteuer A bei 544 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Faulenrost hoch?

Mit 425 % liegt Faulenrost auf Platz 271 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 62 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Faulenrost den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 396 % auf 425 % gestiegen (+29 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 412 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Faulenrost?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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