Stockstadt am Rhein

HE
Hessen Groß-Gerau PLZ 64589 5.950 Einwohner
Grundsteuer A 600 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 561 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -139 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Hessen: Flächen-Faktor-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 06433013

Grundsteuer für Stockstadt am Rhein berechnen
Auf einen Blick

So steht Stockstadt am Rhein im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 561 % liegt Stockstadt am Rhein auf Platz 128 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 70 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Hessen liegt bei 499 %, Stockstadt am Rhein liegt 62 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Groß-Gerau

Von den 14 Gemeinden im Kreis Groß-Gerau hat Stockstadt am Rhein den 12.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 794 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 600 % auf 561 % gesunken (-39 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 700 %).

Rechenbeispiel für Stockstadt am Rhein

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Stockstadt am Rhein 561 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 499 €, also 62 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 336,60 € im Jahr bzw. 84,15 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 561 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächen-Faktor-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 561 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Stockstadt am Rhein.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Stockstadt am Rhein

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 600 % 600 % –
2023 (vor der Reform) 600 % 600 % 0 %
2024 (vor der Reform) 600 % 700 % +100 %
2025 – 561 % -139 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Groß-Gerau

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Groß-Gerau

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Ginsheim-Gustavsburg 16.452 990 % 2025
2 Riedstadt, Büchnerstadt 23.274 985 % 2024
3 Nauheim 10.490 981 % 2025
4 Bischofsheim 13.034 950 % 2025
5 Rüsselsheim am Main 66.028 921 % 2025
6 Kelsterbach 16.762 903 % 2025
7 Büttelborn 14.712 870 % 2025
8 Groß-Gerau 25.401 850 % 2025
9 Trebur 12.702 820 % 2025
10 Mörfelden-Walldorf 31.441 778 % 2025
11 Raunheim 15.155 625 % 2025
12 Stockstadt am Rhein 5.950 561 % 2025
13 Biebesheim am Rhein 6.436 470 % 2025
14 Gernsheim, Schöfferstadt 10.777 410 % 2024

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (14 Gemeinden).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Stockstadt am Rhein

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Stockstadt am Rhein?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Stockstadt am Rhein bei 561 %, für die Grundsteuer A bei 600 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Stockstadt am Rhein hoch?

Mit 561 % liegt Stockstadt am Rhein auf Platz 128 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 70 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Stockstadt am Rhein den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 600 % auf 561 % gesunken (-39 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 700 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Stockstadt am Rhein?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Hessen gilt das Flächen-Faktor-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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