Schwalbach am Taunus

HE
Hessen Main-Taunus-Kreis PLZ 65824 15.474 Einwohner
Grundsteuer A – Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 900 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +500 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Hessen: Flächen-Faktor-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 06436011

Grundsteuer für Schwalbach am Taunus berechnen
Auf einen Blick

So steht Schwalbach am Taunus im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 900 % liegt Schwalbach am Taunus auf Platz 38 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 91 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Hessen liegt bei 499 %, Schwalbach am Taunus liegt 401 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Main-Taunus-Kreis

Von den 12 Gemeinden im Kreis Main-Taunus-Kreis hat Schwalbach am Taunus den 4.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 719 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 900 % gestiegen (+500 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %).

Rechenbeispiel für Schwalbach am Taunus

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Schwalbach am Taunus 900 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 499 €, also 401 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 540,00 € im Jahr bzw. 135,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 900 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächen-Faktor-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 900 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Schwalbach am Taunus.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Schwalbach am Taunus

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) – 400 % –
2023 (vor der Reform) – 400 % 0 %
2024 (vor der Reform) – 400 % 0 %
2025 – 900 % +500 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Main-Taunus-Kreis

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Main-Taunus-Kreis

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Bad Soden am Taunus 23.096 997 % 2025
2 Eppstein 13.058 995 % 2025
3 Kriftel 11.402 975 % 2025
4 Schwalbach am Taunus 15.474 900 % 2025
5 Hattersheim am Main 28.820 785 % 2025
6 Kelkheim (Taunus) 28.041 717 % 2025
7 Hofheim am Taunus, Kreisstadt 39.149 658 % 2025
8 Liederbach am Taunus 8.843 643 % 2025
9 Hochheim am Main 18.425 630 % 2025
10 Sulzbach (Taunus) 8.740 561 % 2025
11 Flörsheim am Main 21.257 550 % 2024
12 Eschborn 22.478 215 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (12 Gemeinden).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Schwalbach am Taunus

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Schwalbach am Taunus?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Schwalbach am Taunus bei 900 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Schwalbach am Taunus hoch?

Mit 900 % liegt Schwalbach am Taunus auf Platz 38 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 91 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Schwalbach am Taunus den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 900 % gestiegen (+500 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Schwalbach am Taunus?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Hessen gilt das Flächen-Faktor-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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