Grundsteuer-Hebesatz Schwalbach am Taunus
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Schwalbach am Taunus (Main-Taunus-Kreis) in Hessen.
Schwalbach am Taunus
HEBerechnungsmodell in Hessen: Flächen-Faktor-Modell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 06436011
So steht Schwalbach am Taunus im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 900 % liegt Schwalbach am Taunus auf Platz 38 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 91 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Hessen liegt bei 499 %, Schwalbach am Taunus liegt 401 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Main-Taunus-Kreis
Von den 12 Gemeinden im Kreis Main-Taunus-Kreis hat Schwalbach am Taunus den 4.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 719 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 900 % gestiegen (+500 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %).
Rechenbeispiel für Schwalbach am Taunus
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Schwalbach am Taunus 900 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 499 €, also 401 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 540,00 € im Jahr bzw. 135,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 900 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächen-Faktor-Modell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 900 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Schwalbach am Taunus.
Hebesatz-Entwicklung in Schwalbach am Taunus
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | – | 400 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | – | 400 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | – | 400 % | 0 % |
| 2025 | – | 900 % | +500 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Main-Taunus-Kreis
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Bad Soden am Taunus | 23.096 | 997 % | 2025 |
| 2 | Eppstein | 13.058 | 995 % | 2025 |
| 3 | Kriftel | 11.402 | 975 % | 2025 |
| 4 | Schwalbach am Taunus | 15.474 | 900 % | 2025 |
| 5 | Hattersheim am Main | 28.820 | 785 % | 2025 |
| 6 | Kelkheim (Taunus) | 28.041 | 717 % | 2025 |
| 7 | Hofheim am Taunus, Kreisstadt | 39.149 | 658 % | 2025 |
| 8 | Liederbach am Taunus | 8.843 | 643 % | 2025 |
| 9 | Hochheim am Main | 18.425 | 630 % | 2025 |
| 10 | Sulzbach (Taunus) | 8.740 | 561 % | 2025 |
| 11 | Flörsheim am Main | 21.257 | 550 % | 2024 |
| 12 | Eschborn | 22.478 | 215 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (12 Gemeinden).
Grundsteuer in Schwalbach am Taunus
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Schwalbach am Taunus?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Schwalbach am Taunus bei 900 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Schwalbach am Taunus hoch?
Mit 900 % liegt Schwalbach am Taunus auf Platz 38 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 91 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Schwalbach am Taunus den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 900 % gestiegen (+500 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Schwalbach am Taunus?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Hessen gilt das Flächen-Faktor-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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