Kefenrod

HE
Hessen Wetteraukreis PLZ 63699 2.557 Einwohner
Grundsteuer A 625 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 800 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -50 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Hessen: Flächen-Faktor-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 06440013

Grundsteuer für Kefenrod berechnen
Auf einen Blick

So steht Kefenrod im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 800 % liegt Kefenrod auf Platz 57 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 86 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Hessen liegt bei 499 %, Kefenrod liegt 301 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Wetteraukreis

Von den 25 Gemeinden im Kreis Wetteraukreis hat Kefenrod den höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 481 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 850 % auf 800 % gesunken (-50 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 850 %).

Rechenbeispiel für Kefenrod

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Kefenrod 800 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 499 €, also 301 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 480,00 € im Jahr bzw. 120,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 800 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächen-Faktor-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 800 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Kefenrod.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Kefenrod

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 800 % 850 % –
2023 (vor der Reform) 800 % 850 % 0 %
2024 (vor der Reform) 800 % 850 % 0 %
2025 625 % 800 % -50 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Wetteraukreis

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Wetteraukreis

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Kefenrod 2.557 800 % 2025
2 Ortenberg 8.351 780 % 2025
3 Echzell 5.484 620 % 2025
4 Reichelsheim (Wetterau) 6.913 600 % 2025
5 Friedberg (Hessen), Kreisstadt 30.448 596 % 2025
6 Bad Nauheim 32.700 580 % 2025
7 Butzbach, Friedrich-Ludwig-Weidig-Stadt 27.181 560 % 2025
8 Bad Vilbel 35.886 515 % 2025
9 Florstadt 9.073 495 % 2024
10 Wöllstadt 6.590 495 % 2024
11 Nidda 17.097 490 % 2025
12 Glauburg 2.989 485 % 2025
13 Niddatal 9.765 480 % 2025
14 Hirzenhain 2.741 452 % 2025
15 Limeshain 5.542 450 % 2024

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (25 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Kefenrod

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Kefenrod?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Kefenrod bei 800 %, für die Grundsteuer A bei 625 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Kefenrod hoch?

Mit 800 % liegt Kefenrod auf Platz 57 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 86 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Kefenrod den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 850 % auf 800 % gesunken (-50 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 850 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Kefenrod?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Hessen gilt das Flächen-Faktor-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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