Burgwald

HE
Hessen Waldeck-Frankenberg PLZ 35099 4.917 Einwohner
Grundsteuer A 395 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 395 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -140 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Hessen: Flächen-Faktor-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 06635006

Grundsteuer für Burgwald berechnen
Auf einen Blick

So steht Burgwald im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 395 % liegt Burgwald auf Platz 233 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 44 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Hessen liegt bei 499 %, Burgwald liegt 104 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Waldeck-Frankenberg

Von den 21 Gemeinden im Kreis Waldeck-Frankenberg hat Burgwald den 2.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 329 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 410 % auf 395 % gesunken (-15 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 535 %).

Rechenbeispiel für Burgwald

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Burgwald 395 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 499 €, also 104 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 237,00 € im Jahr bzw. 59,25 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 395 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächen-Faktor-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 395 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Burgwald.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Burgwald

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 410 % 410 % –
2023 (vor der Reform) 410 % 410 % 0 %
2024 (vor der Reform) 535 % 535 % +125 %
2025 395 % 395 % -140 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Waldeck-Frankenberg

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Waldeck-Frankenberg

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Bad Arolsen 15.998 530 % 2025
2 Burgwald 4.917 395 % 2025
3 Willingen (Upland) 5.611 380 % 2025
4 Battenberg (Eder) 5.463 365 % 2025
5 Volkmarsen 6.442 365 % 2025
6 Waldeck, Nationalparkstadt 6.882 365 % 2025
7 Korbach, Kreisstadt 22.789 362 % 2025
8 Frankenberg (Eder), Philipp-Soldan-Stadt 17.699 338 % 2025
9 Hatzfeld (Eder) 2.838 335 % 2025
10 Bad Wildungen 17.404 322 % 2025
11 Diemelsee 4.440 320 % 2025
12 Frankenau, Nationalparkstadt 2.718 320 % 2025
13 Gemünden (Wohra) 3.543 320 % 2025
14 Lichtenfels 4.011 320 % 2025
15 Twistetal 4.167 320 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (21 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Burgwald

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Burgwald?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Burgwald bei 395 %, für die Grundsteuer A bei 395 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Burgwald hoch?

Mit 395 % liegt Burgwald auf Platz 233 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 44 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Burgwald den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 410 % auf 395 % gesunken (-15 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 535 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Burgwald?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Hessen gilt das Flächen-Faktor-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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