Allendorf (Lumda)

HE
Hessen Gießen PLZ 35469 3.838 Einwohner
Grundsteuer A 650 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 700 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +10 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Hessen: Flächen-Faktor-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 06531001

Grundsteuer für Allendorf (Lumda) berechnen
Auf einen Blick

So steht Allendorf (Lumda) im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 700 % liegt Allendorf (Lumda) auf Platz 77 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 82 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Hessen liegt bei 499 %, Allendorf (Lumda) liegt 201 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Gießen

Von den 18 Gemeinden im Kreis Gießen hat Allendorf (Lumda) den höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 457 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 690 % auf 700 % gestiegen (+10 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 690 %).

Rechenbeispiel für Allendorf (Lumda)

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Allendorf (Lumda) 700 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 499 €, also 201 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 420,00 € im Jahr bzw. 105,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 700 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächen-Faktor-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 700 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Allendorf (Lumda).

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Allendorf (Lumda)

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 690 % 690 % –
2023 (vor der Reform) 690 % 690 % 0 %
2024 (vor der Reform) 690 % 690 % 0 %
2025 650 % 700 % +10 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Gießen

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Gießen

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Allendorf (Lumda) 3.838 700 % 2025
2 Gießen 88.544 626 % 2025
3 Rabenau 4.888 600 % 2025
4 Biebertal 9.842 590 % 2025
5 Staufenberg 8.219 500 % 2024
6 Hungen 12.752 490 % 2025
7 Fernwald 7.160 470 % 2024
8 Lich 14.193 470 % 2024
9 Lollar 10.170 420 % 2025
10 Wettenberg 11.935 420 % 2024
11 Heuchelheim a. d. Lahn 7.811 400 % 2024
12 Langgöns 11.018 395 % 2025
13 Reiskirchen 10.307 390 % 2025
14 Laubach 9.680 380 % 2025
15 Grünberg 13.627 370 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (18 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Allendorf (Lumda)

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Allendorf (Lumda)?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Allendorf (Lumda) bei 700 %, für die Grundsteuer A bei 650 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Allendorf (Lumda) hoch?

Mit 700 % liegt Allendorf (Lumda) auf Platz 77 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 82 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Allendorf (Lumda) den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 690 % auf 700 % gestiegen (+10 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 690 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Allendorf (Lumda)?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Hessen gilt das Flächen-Faktor-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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