Grundsteuer-Hebesatz Steinreich
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Steinreich (Dahme-Spreewald) in Brandenburg.
Steinreich
BBBerechnungsmodell in Brandenburg: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 12061471
So steht Steinreich im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 425 % liegt Steinreich auf Platz 62 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 85 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Brandenburg liegt bei 358 %, Steinreich liegt 67 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Dahme-Spreewald
Von den 37 Gemeinden im Kreis Dahme-Spreewald hat Steinreich den 4.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 332 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 410 % auf 425 % gestiegen (+15 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 410 %).
Rechenbeispiel für Steinreich
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Steinreich 425 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 358 €, also 67 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 255,00 € im Jahr bzw. 63,75 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 425 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 425 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Steinreich.
Hebesatz-Entwicklung in Steinreich
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 620 % | 410 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 620 % | 410 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 620 % | 410 % | 0 % |
| 2025 | 900 % | 425 % | +15 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Dahme-Spreewald
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Golßen | 2.415 | 525 % | 2025 |
| 2 | Byhleguhre-Byhlen | 746 | 430 % | 2024 |
| 3 | Straupitz | 906 | 430 % | 2024 |
| 4 | Steinreich | 422 | 425 % | 2025 |
| 5 | Luckau | 9.138 | 420 % | 2025 |
| 6 | Kasel-Golzig | 678 | 415 % | 2025 |
| 7 | Alt Zauche-Wußwerk | 483 | 405 % | 2024 |
| 8 | Bersteland | 847 | 405 % | 2024 |
| 9 | Spreewaldheide | 424 | 405 % | 2024 |
| 10 | Unterspreewald | 727 | 405 % | 2024 |
| 11 | Lübben (Spreewald) | 13.992 | 395 % | 2024 |
| 12 | Lieberose | 1.301 | 390 % | 2024 |
| 13 | Drahnsdorf | 685 | 380 % | 2025 |
| 14 | Heideblick | 3.448 | 379 % | 2025 |
| 15 | Jamlitz | 501 | 377 % | 2024 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (37 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Steinreich
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Steinreich?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Steinreich bei 425 %, für die Grundsteuer A bei 900 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Steinreich hoch?
Mit 425 % liegt Steinreich auf Platz 62 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 85 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Steinreich den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 410 % auf 425 % gestiegen (+15 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 410 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Steinreich?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Brandenburg gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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