Starnberg

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Bayern Starnberg PLZ 82319 24.602 Einwohner
Grundsteuer A 370 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 490 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) 0 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09188139

Grundsteuer für Starnberg berechnen
Auf einen Blick

So steht Starnberg im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 490 % liegt Starnberg auf Platz 38 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 98 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Starnberg liegt 212 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Starnberg

Von den 14 Gemeinden im Kreis Starnberg hat Starnberg den 4.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 418 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 385 % auf 490 % gestiegen (+105 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2024 (vorher 430 %).

Rechenbeispiel für Starnberg

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Starnberg 490 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 212 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 294,00 € im Jahr bzw. 73,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 490 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 490 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Starnberg.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Starnberg

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 330 % 385 % –
2023 (vor der Reform) 370 % 430 % +45 %
2024 (vor der Reform) 370 % 490 % +60 %
2025 370 % 490 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Starnberg

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Starnberg

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Gauting 21.684 580 % 2025
2 Feldafing 4.349 500 % 2025
3 Krailling 7.797 500 % 2025
4 Starnberg 24.602 490 % 2025
5 Berg 8.128 450 % 2025
6 Herrsching a.Ammersee 11.186 420 % 2025
7 Pöcking 5.618 420 % 2025
8 Tutzing 10.054 420 % 2025
9 Seefeld 7.660 400 % 2025
10 Inning a.Ammersee 4.801 370 % 2025
11 Gilching 19.159 340 % 2025
12 Weßling 5.585 330 % 2025
13 Wörthsee 5.288 320 % 2025
14 Andechs 3.798 310 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (14 Gemeinden).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Starnberg

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Starnberg?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Starnberg bei 490 %, für die Grundsteuer A bei 370 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Starnberg hoch?

Mit 490 % liegt Starnberg auf Platz 38 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 98 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Starnberg den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 385 % auf 490 % gestiegen (+105 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2024 (vorher 430 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Starnberg?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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