Inzell

BY
Bayern Traunstein PLZ 83334 4.668 Einwohner
Grundsteuer A 335 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 400 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) 0 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09189124

Grundsteuer für Inzell berechnen
Auf einen Blick

So steht Inzell im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 400 % liegt Inzell auf Platz 127 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 91 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Inzell liegt 122 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Traunstein

Von den 35 Gemeinden im Kreis Traunstein hat Inzell den 4.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 329 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B in Inzell unverändert geblieben.

Rechenbeispiel für Inzell

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Inzell 400 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 122 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 240,00 € im Jahr bzw. 60,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 400 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 400 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Inzell.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Inzell

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 335 % 400 % –
2023 (vor der Reform) 335 % 400 % 0 %
2024 (vor der Reform) 335 % 400 % 0 %
2025 335 % 400 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Traunstein

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Traunstein

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Reit im Winkl 2.182 450 % 2025
2 Schleching 1.747 450 % 2025
3 Ruhpolding 6.819 430 % 2025
4 Inzell 4.668 400 % 2025
5 Übersee 5.042 400 % 2025
6 Traunstein, GKSt 20.977 375 % 2025
7 Surberg 3.203 370 % 2025
8 Trostberg 11.442 360 % 2025
9 Grabenstätt 4.305 350 % 2025
10 Grassau 6.963 350 % 2025
11 Obing 4.405 350 % 2025
12 Taching a.See 2.085 350 % 2025
13 Waging a.See 7.036 350 % 2025
14 Wonneberg 1.560 350 % 2025
15 Schnaitsee 3.726 340 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (35 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Inzell

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Inzell?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Inzell bei 400 %, für die Grundsteuer A bei 335 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Inzell hoch?

Mit 400 % liegt Inzell auf Platz 127 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 91 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Inzell den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B in Inzell unverändert geblieben. Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Inzell?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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