Grundsteuer-Hebesatz Gmund a.Tegernsee
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Gmund a.Tegernsee (Miesbach) in Bayern.
Gmund a.Tegernsee
BYBerechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09182116
So steht Gmund a.Tegernsee im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 340 % liegt Gmund a.Tegernsee auf Platz 429 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 77 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Gmund a.Tegernsee liegt 62 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Miesbach
Von den 17 Gemeinden im Kreis Miesbach hat Gmund a.Tegernsee den 9.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 354 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 320 % auf 340 % gestiegen (+20 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 320 %).
Rechenbeispiel für Gmund a.Tegernsee
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Gmund a.Tegernsee 340 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 62 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 204,00 € im Jahr bzw. 51,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 340 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 340 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Gmund a.Tegernsee.
Hebesatz-Entwicklung in Gmund a.Tegernsee
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 270 % | 320 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 270 % | 320 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 270 % | 320 % | 0 % |
| 2025 | 330 % | 340 % | +20 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Miesbach
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 2 | Bad Wiessee | 4.783 | 480 % | 2025 |
| 3 | Kreuth | 3.378 | 430 % | 2025 |
| 4 | Miesbach | 11.334 | 420 % | 2025 |
| 5 | Schliersee | 6.668 | 420 % | 2025 |
| 6 | Tegernsee | 3.538 | 420 % | 2025 |
| 7 | Holzkirchen | 16.187 | 400 % | 2025 |
| 8 | Bayrischzell | 1.577 | 350 % | 2025 |
| 9 | Gmund a.Tegernsee | 5.749 | 340 % | 2025 |
| 10 | Fischbachau | 5.550 | 310 % | 2025 |
| 11 | Hausham | 8.152 | 310 % | 2025 |
| 12 | Irschenberg | 3.280 | 300 % | 2025 |
| 13 | Otterfing | 4.619 | 300 % | 2025 |
| 14 | Weyarn | 3.736 | 300 % | 2025 |
| 15 | Waakirchen | 5.406 | 250 % | 2025 |
| 16 | Valley | 3.380 | 240 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (17 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Gmund a.Tegernsee
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Gmund a.Tegernsee?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Gmund a.Tegernsee bei 340 %, für die Grundsteuer A bei 330 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Gmund a.Tegernsee hoch?
Mit 340 % liegt Gmund a.Tegernsee auf Platz 429 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 77 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Gmund a.Tegernsee den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 320 % auf 340 % gestiegen (+20 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 320 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Gmund a.Tegernsee?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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