Frammersbach

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Bayern Main-Spessart PLZ 97833 4.404 Einwohner
Grundsteuer A 70 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 410 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -70 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09677129

Grundsteuer für Frammersbach berechnen
Auf einen Blick

So steht Frammersbach im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 410 % liegt Frammersbach auf Platz 114 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 94 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Frammersbach liegt 132 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Main-Spessart

Von den 40 Gemeinden im Kreis Main-Spessart hat Frammersbach den 2.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 294 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 480 % auf 410 % gesunken (-70 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 480 %).

Rechenbeispiel für Frammersbach

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Frammersbach 410 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 132 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 246,00 € im Jahr bzw. 61,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 410 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 410 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Frammersbach.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Frammersbach

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 480 % 480 % –
2023 (vor der Reform) 480 % 480 % 0 %
2024 (vor der Reform) 480 % 480 % 0 %
2025 70 % 410 % -70 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Main-Spessart

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Main-Spessart

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Lohr a.Main 14.964 500 % 2025
2 Frammersbach 4.404 410 % 2025
3 Hafenlohr 1.759 370 % 2025
4 Karlstadt 14.719 350 % 2025
5 Urspringen 1.399 350 % 2025
6 Burgsinn 2.306 340 % 2025
7 Esselbach 2.070 330 % 2025
8 Retzstadt 1.675 330 % 2025
9 Rothenfels 948 330 % 2025
10 Schollbrunn 861 330 % 2025
11 Neustadt a.Main 1.140 325 % 2025
12 Bischbrunn 1.808 320 % 2025
13 Erlenbach b.Marktheidenfeld 2.387 320 % 2025
14 Gössenheim 1.097 320 % 2025
15 Gräfendorf 1.283 310 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (40 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Frammersbach

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Frammersbach?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Frammersbach bei 410 %, für die Grundsteuer A bei 70 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Frammersbach hoch?

Mit 410 % liegt Frammersbach auf Platz 114 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 94 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Frammersbach den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 480 % auf 410 % gesunken (-70 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 480 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Frammersbach?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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