Etzenricht

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Bayern Neustadt a.d.Waldnaab PLZ 92694 1.556 Einwohner
Grundsteuer A 195 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 195 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -105 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Bayern: Flächenmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Jahresstand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 09374119

Grundsteuer für Etzenricht berechnen
Auf einen Blick

So steht Etzenricht im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 195 % liegt Etzenricht auf Platz 1700 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 17 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 278 %, Etzenricht liegt 83 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Neustadt a.d.Waldnaab

Von den 38 Gemeinden im Kreis Neustadt a.d.Waldnaab hat Etzenricht den 17.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 198 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 300 % auf 195 % gesunken (-105 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 300 %).

Rechenbeispiel für Etzenricht

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Etzenricht 195 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 278 €, also 83 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 117,00 € im Jahr bzw. 29,25 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 195 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächenmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 195 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Etzenricht.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Etzenricht

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 300 % 300 % –
2023 (vor der Reform) 300 % 300 % 0 %
2024 (vor der Reform) 300 % 300 % 0 %
2025 195 % 195 % -105 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Neustadt a.d.Waldnaab

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Neustadt a.d.Waldnaab

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
10 Weiherhammer 3.934 230 % 2025
11 Windischeschenbach 4.886 230 % 2025
12 Pirk 1.910 220 % 2025
13 Trabitz 1.316 220 % 2025
14 Pressath 4.149 210 % 2025
15 Eschenbach i.d.OPf. 4.370 200 % 2025
16 Waldthurn 1.888 200 % 2025
17 Etzenricht 1.556 195 % 2025
18 Theisseil 1.204 195 % 2025
19 Flossenbürg 1.478 190 % 2025
20 Pleystein 2.321 190 % 2025
21 Püchersreuth 1.698 190 % 2025
22 Schlammersdorf 864 190 % 2025
23 Georgenberg 1.266 180 % 2025
24 Kirchendemenreuth 926 180 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (38 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Etzenricht

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Etzenricht?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Etzenricht bei 195 %, für die Grundsteuer A bei 195 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Etzenricht hoch?

Mit 195 % liegt Etzenricht auf Platz 1700 von 2056 Gemeinden in Bayern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 17 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Etzenricht den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 300 % auf 195 % gesunken (-105 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 300 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Etzenricht?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Bayern gilt das Flächenmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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