Zell im Wiesental

BW
Baden-Württemberg Lörrach PLZ 79669 6.215 Einwohner
Grundsteuer A 330 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 400 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -30 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰  |  Nichtwohnen: 1,30 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08336103

Grundsteuer für Zell im Wiesental berechnen
Auf einen Blick

So steht Zell im Wiesental im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 400 % liegt Zell im Wiesental auf Platz 260 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 75 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Zell im Wiesental liegt 77 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Lörrach

Von den 35 Gemeinden im Kreis Lörrach hat Zell im Wiesental den 10.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 334 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 430 % auf 400 % gesunken (-30 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 430 %).

Rechenbeispiel für Zell im Wiesental

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Zell im Wiesental 400 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 77 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 240,00 € im Jahr bzw. 60,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 400 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 400 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Zell im Wiesental.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Zell im Wiesental

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 330 % 430 % –
2023 (vor der Reform) 330 % 430 % 0 %
2024 (vor der Reform) 330 % 430 % 0 %
2025 330 % 400 % -30 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Lörrach

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Lörrach

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
5 Grenzach-Wyhlen 15.262 485 % 2025
6 Schönau im Schwarzwald 2.452 480 % 2025
7 Tunau 181 450 % 2025
8 Aitern 468 440 % 2025
9 Utzenfeld 607 410 % 2025
10 Kleines Wiesental 2.943 400 % 2024
11 Wieden 573 400 % 2025
12 Zell im Wiesental 6.215 400 % 2025
13 Schönenberg 334 370 % 2025
14 Malsburg-Marzell 1.498 360 % 2025
15 Schwörstadt 2.578 350 % 2025
16 Lörrach 51.274 330 % 2025
17 Rheinfelden (Baden) 34.788 320 % 2025
18 Böllen 95 310 % 2025
19 Maulburg 4.275 305 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (35 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Zell im Wiesental

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Zell im Wiesental?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Zell im Wiesental bei 400 %, für die Grundsteuer A bei 330 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Zell im Wiesental hoch?

Mit 400 % liegt Zell im Wiesental auf Platz 260 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 75 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Zell im Wiesental den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 430 % auf 400 % gesunken (-30 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 430 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Zell im Wiesental?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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