Grundsteuer-Hebesatz Steinen
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Steinen (Lörrach) in Baden-Württemberg.
Steinen
BWBerechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰ | Nichtwohnen: 1,30 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08336084
So steht Steinen im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 270 % liegt Steinen auf Platz 620 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 42 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Steinen liegt 53 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Lörrach
Von den 35 Gemeinden im Kreis Lörrach hat Steinen den 23.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 334 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 390 % auf 270 % gesunken (-120 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 390 %).
Rechenbeispiel für Steinen
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Steinen 270 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 53 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 162,00 € im Jahr bzw. 40,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 270 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 270 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Steinen.
Hebesatz-Entwicklung in Steinen
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 350 % | 390 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 350 % | 390 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 350 % | 390 % | 0 % |
| 2025 | 280 % | 270 % | -120 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Lörrach
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 16 | Lörrach | 51.274 | 330 % | 2025 |
| 17 | Rheinfelden (Baden) | 34.788 | 320 % | 2025 |
| 18 | Böllen | 95 | 310 % | 2025 |
| 19 | Maulburg | 4.275 | 305 % | 2025 |
| 20 | Schopfheim | 20.198 | 290 % | 2025 |
| 21 | Bad Bellingen | 5.238 | 285 % | 2025 |
| 22 | Weil am Rhein | 32.361 | 275 % | 2025 |
| 23 | Steinen | 10.500 | 270 % | 2025 |
| 24 | Efringen-Kirchen | 8.704 | 265 % | 2025 |
| 25 | Hasel | 1.256 | 260 % | 2025 |
| 26 | Hausen im Wiesental | 2.375 | 245 % | 2025 |
| 27 | Kandern | 8.657 | 240 % | 2025 |
| 28 | Binzen | 2.963 | 220 % | 2025 |
| 29 | Eimeldingen | 2.515 | 215 % | 2025 |
| 30 | Schliengen | 6.227 | 210 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (35 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Steinen
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Steinen?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Steinen bei 270 %, für die Grundsteuer A bei 280 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Steinen hoch?
Mit 270 % liegt Steinen auf Platz 620 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 42 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Steinen den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 390 % auf 270 % gesunken (-120 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 390 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Steinen?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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