Grundsteuer-Hebesatz Rosenfeld
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Rosenfeld (Zollernalbkreis) in Baden-Württemberg.
Rosenfeld
BWBerechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰ | Nichtwohnen: 1,30 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08417054
So steht Rosenfeld im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 325 % liegt Rosenfeld auf Platz 445 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 59 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Rosenfeld liegt 2 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Zollernalbkreis
Von den 25 Gemeinden im Kreis Zollernalbkreis hat Rosenfeld den 15.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 372 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 280 % auf 325 % gestiegen (+45 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 280 %).
Rechenbeispiel für Rosenfeld
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Rosenfeld 325 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 2 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 195,00 € im Jahr bzw. 48,75 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 325 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 325 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Rosenfeld.
Hebesatz-Entwicklung in Rosenfeld
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 330 % | 280 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 330 % | 280 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 330 % | 280 % | 0 % |
| 2025 | 330 % | 325 % | +45 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Zollernalbkreis
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 8 | Bitz | 3.822 | 405 % | 2025 |
| 9 | Hechingen | 19.760 | 400 % | 2025 |
| 10 | Balingen | 35.744 | 360 % | 2025 |
| 11 | Jungingen | 1.414 | 360 % | 2024 |
| 12 | Ratshausen | 778 | 355 % | 2025 |
| 13 | Haigerloch | 10.919 | 345 % | 2025 |
| 14 | Zimmern unter der Burg | 422 | 330 % | 2025 |
| 15 | Rosenfeld | 6.426 | 325 % | 2025 |
| 16 | Grosselfingen | 2.208 | 320 % | 2024 |
| 17 | Hausen am Tann | 504 | 320 % | 2025 |
| 18 | Schömberg | 4.790 | 320 % | 2025 |
| 19 | Bisingen | 9.423 | 310 % | 2025 |
| 20 | Weilen unter den Rinnen | 561 | 310 % | 2025 |
| 21 | Geislingen | 5.905 | 305 % | 2025 |
| 22 | Dormettingen | 1.082 | 280 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (25 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Rosenfeld
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Rosenfeld?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Rosenfeld bei 325 %, für die Grundsteuer A bei 330 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Rosenfeld hoch?
Mit 325 % liegt Rosenfeld auf Platz 445 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 59 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Rosenfeld den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 280 % auf 325 % gestiegen (+45 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 280 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Rosenfeld?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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