Oberheldrungen

TH
Thüringen Kyffhäuserkreis PLZ 06577 714 Einwohner
Grundsteuer A 415 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 415 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +5 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Thüringen: Bundesmodell (modifiziert)

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 16065052

Grundsteuer für Oberheldrungen berechnen
Auf einen Blick

So steht Oberheldrungen im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 415 % liegt Oberheldrungen auf Platz 201 von 605 Gemeinden in Thüringen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 66 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Thüringen liegt bei 417 %, Oberheldrungen liegt 2 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Kyffhäuserkreis

Von den 28 Gemeinden im Kreis Kyffhäuserkreis hat Oberheldrungen den 16.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 423 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 410 % auf 415 % gestiegen (+5 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 410 %).

Rechenbeispiel für Oberheldrungen

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Oberheldrungen 415 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 417 €, also 2 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 249,00 € im Jahr bzw. 62,25 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 415 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell (modifiziert) — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 415 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Oberheldrungen.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Oberheldrungen

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 300 % 410 % –
2023 (vor der Reform) 300 % 410 % 0 %
2024 (vor der Reform) 300 % 410 % 0 %
2025 415 % 415 % +5 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Kyffhäuserkreis

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Kyffhäuserkreis

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
9 Kalbsrieth 570 425 % 2024
10 Reinsdorf 655 425 % 2024
11 Artern 6.340 422 % 2024
12 Clingen 974 420 % 2025
13 Topfstedt 517 420 % 2025
14 Trebra 282 420 % 2025
15 Wasserthaleben 354 420 % 2025
16 Oberheldrungen 714 415 % 2025
17 An der Schmücke 5.774 410 % 2025
18 Abtsbessingen 460 405 % 2024
19 Bad Frankenhausen/Kyffhäuser 9.492 405 % 2024
20 Roßleben-Wiehe 7.052 405 % 2024
21 Borxleben 259 402 % 2024
22 Freienbessingen 167 402 % 2024
23 Rockstedt 197 402 % 2024

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (28 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Oberheldrungen

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Oberheldrungen?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Oberheldrungen bei 415 %, für die Grundsteuer A bei 415 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Oberheldrungen hoch?

Mit 415 % liegt Oberheldrungen auf Platz 201 von 605 Gemeinden in Thüringen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 66 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Oberheldrungen den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 410 % auf 415 % gestiegen (+5 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 410 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Oberheldrungen?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Thüringen gilt das Bundesmodell (modifiziert). Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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