Grundsteuer-Hebesatz Monstab
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Monstab (Altenburger Land) in Thüringen.
Monstab
THBerechnungsmodell in Thüringen: Bundesmodell (modifiziert)
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 16077034
So steht Monstab im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 420 % liegt Monstab auf Platz 182 von 605 Gemeinden in Thüringen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 67 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Thüringen liegt bei 417 %, Monstab liegt 3 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Altenburger Land
Von den 30 Gemeinden im Kreis Altenburger Land hat Monstab den 26.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 490 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 420 % gestiegen (+20 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 405 %).
Rechenbeispiel für Monstab
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Monstab 420 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 417 €, also 3 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 252,00 € im Jahr bzw. 63,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 420 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell (modifiziert) — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 420 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Monstab.
Hebesatz-Entwicklung in Monstab
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 250 % | 400 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 301 % | 405 % | +5 % |
| 2024 (vor der Reform) | 301 % | 405 % | 0 % |
| 2025 | – | 420 % | +15 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Altenburger Land
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 16 | Lödla | 711 | 480 % | 2025 |
| 17 | Vollmershain | 302 | 480 % | 2025 |
| 18 | Kriebitzsch | 965 | 465 % | 2025 |
| 19 | Mehna | 268 | 450 % | 2025 |
| 20 | Windischleuba | 1.794 | 450 % | 2025 |
| 21 | Heukewalde | 189 | 446 % | 2025 |
| 22 | Altenburg | 30.867 | 445 % | 2024 |
| 23 | Langenleuba-Niederhain | 1.645 | 440 % | 2025 |
| 24 | Göhren | 433 | 435 % | 2025 |
| 25 | Starkenberg | 1.671 | 430 % | 2025 |
| 26 | Monstab | 374 | 420 % | 2025 |
| 27 | Jonaswalde | 309 | 410 % | 2025 |
| 28 | Posterstein | 442 | 405 % | 2024 |
| 29 | Treben | 1.087 | 400 % | 2025 |
| 30 | Göllnitz | 294 | 390 % | 2024 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (30 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Monstab
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Monstab?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Monstab bei 420 %, für die Grundsteuer A bei 301 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Monstab hoch?
Mit 420 % liegt Monstab auf Platz 182 von 605 Gemeinden in Thüringen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 67 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Monstab den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 420 % gestiegen (+20 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 405 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Monstab?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Thüringen gilt das Bundesmodell (modifiziert). Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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