Bad Klosterlausnitz

TH
Thüringen Saale-Holzland-Kreis PLZ 07639 3.336 Einwohner
Grundsteuer A 271 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 402 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +13 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Thüringen: Bundesmodell (modifiziert)

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 16074003

Grundsteuer für Bad Klosterlausnitz berechnen
Auf einen Blick

So steht Bad Klosterlausnitz im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 402 % liegt Bad Klosterlausnitz auf Platz 280 von 605 Gemeinden in Thüringen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 51 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Thüringen liegt bei 417 %, Bad Klosterlausnitz liegt 15 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Saale-Holzland-Kreis

Von den 91 Gemeinden im Kreis Saale-Holzland-Kreis hat Bad Klosterlausnitz den 37.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 397 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 389 % auf 402 % gestiegen (+13 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 389 %).

Rechenbeispiel für Bad Klosterlausnitz

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Bad Klosterlausnitz 402 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 417 €, also 15 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 241,20 € im Jahr bzw. 60,30 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 402 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell (modifiziert) — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 402 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Bad Klosterlausnitz.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Bad Klosterlausnitz

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 271 % 389 % –
2023 (vor der Reform) 271 % 389 % 0 %
2024 (vor der Reform) 271 % 389 % 0 %
2025 – 402 % +13 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Saale-Holzland-Kreis

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Saale-Holzland-Kreis

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
30 Möckern 105 405 % 2024
31 Mörsdorf 552 405 % 2024
32 Rattelsdorf 71 405 % 2024
33 Wichmar 225 405 % 2024
34 Bucha 1.167 404 % 2024
35 Crossen an der Elster 1.509 404 % 2024
36 St.Gangloff 1.126 404 % 2024
37 Bad Klosterlausnitz 3.336 402 % 2025
38 Bibra 275 402 % 2024
39 Seitenroda 202 402 % 2024
40 Serba 654 402 % 2025
41 Tautenhain 895 402 % 2025
42 Schkölen 2.588 400 % 2024
43 Neuengönna 651 395 % 2024
44 Freienorla 320 390 % 2024

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (91 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Bad Klosterlausnitz

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Bad Klosterlausnitz?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Bad Klosterlausnitz bei 402 %, für die Grundsteuer A bei 271 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Bad Klosterlausnitz hoch?

Mit 402 % liegt Bad Klosterlausnitz auf Platz 280 von 605 Gemeinden in Thüringen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 51 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Bad Klosterlausnitz den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 389 % auf 402 % gestiegen (+13 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 389 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Bad Klosterlausnitz?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Thüringen gilt das Bundesmodell (modifiziert). Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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