Grundsteuer-Hebesatz Albersdorf
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Albersdorf (Saale-Holzland-Kreis) in Thüringen.
Albersdorf
THBerechnungsmodell in Thüringen: Bundesmodell (modifiziert)
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 16074001
So steht Albersdorf im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 389 % liegt Albersdorf auf Platz 414 von 605 Gemeinden in Thüringen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 5 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Thüringen liegt bei 417 %, Albersdorf liegt 28 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Saale-Holzland-Kreis
Von den 91 Gemeinden im Kreis Saale-Holzland-Kreis hat Albersdorf den 48.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 397 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 405 % auf 389 % gesunken (-16 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 405 %).
Rechenbeispiel für Albersdorf
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Albersdorf 389 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 417 €, also 28 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 233,40 € im Jahr bzw. 58,35 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 389 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell (modifiziert) — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 389 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Albersdorf.
Hebesatz-Entwicklung in Albersdorf
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 301 % | 405 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 301 % | 405 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 301 % | 405 % | 0 % |
| 2025 | 278 % | 389 % | -16 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Saale-Holzland-Kreis
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 41 | Tautenhain | 895 | 402 % | 2025 |
| 42 | Schkölen | 2.588 | 400 % | 2024 |
| 43 | Neuengönna | 651 | 395 % | 2024 |
| 44 | Freienorla | 320 | 390 % | 2024 |
| 45 | Hermsdorf | 8.102 | 390 % | 2024 |
| 46 | Nausnitz | 85 | 390 % | 2024 |
| 47 | Schleifreisen | 421 | 390 % | 2024 |
| 48 | Albersdorf | 295 | 389 % | 2025 |
| 49 | Altenberga | 757 | 389 % | 2024 |
| 50 | Bobeck | 255 | 389 % | 2025 |
| 51 | Eineborn | 319 | 389 % | 2024 |
| 52 | Frauenprießnitz | 787 | 389 % | 2024 |
| 53 | Geisenhain | 178 | 389 % | 2024 |
| 54 | Gneus | 146 | 389 % | 2024 |
| 55 | Großlöbichau | 701 | 389 % | 2024 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (91 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Albersdorf
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Albersdorf?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Albersdorf bei 389 %, für die Grundsteuer A bei 278 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Albersdorf hoch?
Mit 389 % liegt Albersdorf auf Platz 414 von 605 Gemeinden in Thüringen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 5 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Albersdorf den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 405 % auf 389 % gesunken (-16 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 405 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Albersdorf?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Thüringen gilt das Bundesmodell (modifiziert). Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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