Niederwiesa

SN
Sachsen Mittelsachsen PLZ 09577 4.693 Einwohner
Grundsteuer A 290 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 410 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -70 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Sachsen: Bundesmodell (modifiziert)

Steuermesszahl Wohnen: 0,36 ‰  |  Nichtwohnen: 0,72 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 14522420

Grundsteuer für Niederwiesa berechnen
Auf einen Blick

So steht Niederwiesa im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 410 % liegt Niederwiesa auf Platz 185 von 418 Gemeinden in Sachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 53 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Sachsen liegt bei 405 %, Niederwiesa liegt 5 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Mittelsachsen

Von den 52 Gemeinden im Kreis Mittelsachsen hat Niederwiesa den 30.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 419 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 480 % auf 410 % gesunken (-70 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 480 %).

Rechenbeispiel für Niederwiesa

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Niederwiesa 410 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 405 €, also 5 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 246,00 € im Jahr bzw. 61,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 410 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell (modifiziert) — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,36 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 410 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Niederwiesa.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Niederwiesa

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 300 % 480 % –
2023 (vor der Reform) 300 % 480 % 0 %
2024 (vor der Reform) 300 % 480 % 0 %
2025 290 % 410 % -70 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Mittelsachsen

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Mittelsachsen

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
23 Mittweida, Stadt, Hochschulstadt 13.730 420 % 2024
24 Neuhausen/Erzgeb. 2.418 420 % 2024
25 Reinsberg 2.773 420 % 2024
26 Rochlitz, Stadt, Stadt des Roten Porphyr 5.467 420 % 2024
27 Seelitz 1.591 420 % 2024
28 Waldheim 8.724 420 % 2024
29 Hartha 6.402 415 % 2025
30 Niederwiesa 4.693 410 % 2025
31 Oederan 7.490 410 % 2025
32 Freiberg 41.205 405 % 2025
33 Rechenberg-Bienenmühle 1.707 400 % 2024
34 Roßwein 7.062 400 % 2024
35 Augustusburg 4.297 395 % 2025
36 Halsbrücke 4.965 390 % 2024
37 Jahnatal 4.738 390 % 2024

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (52 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Niederwiesa

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Niederwiesa?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Niederwiesa bei 410 %, für die Grundsteuer A bei 290 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Niederwiesa hoch?

Mit 410 % liegt Niederwiesa auf Platz 185 von 418 Gemeinden in Sachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 53 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Niederwiesa den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 480 % auf 410 % gesunken (-70 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 480 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Niederwiesa?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Sachsen gilt das Bundesmodell (modifiziert). Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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