Burgstädt

SN
Sachsen Mittelsachsen PLZ 09217 10.333 Einwohner
Grundsteuer A 330 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 555 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude)

Berechnungsmodell in Sachsen: Bundesmodell (modifiziert)

Steuermesszahl Wohnen: 0,36 ‰  |  Nichtwohnen: 0,72 ‰

Stand: 2024  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 14522060

Grundsteuer für Burgstädt berechnen
Auf einen Blick

So steht Burgstädt im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 555 % liegt Burgstädt auf Platz 3 von 418 Gemeinden in Sachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 100 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Sachsen liegt bei 405 %, Burgstädt liegt 150 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Mittelsachsen

Von den 52 Gemeinden im Kreis Mittelsachsen hat Burgstädt den höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 419 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B in Burgstädt unverändert geblieben.

Rechenbeispiel für Burgstädt

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Burgstädt 555 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 405 €, also 150 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 333,00 € im Jahr bzw. 83,25 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 555 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell (modifiziert) — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,36 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 555 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Burgstädt.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Burgstädt

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 330 % 555 % –
2023 (vor der Reform) 330 % 555 % 0 %
2024 (vor der Reform) 330 % 555 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Mittelsachsen

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Mittelsachsen

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Burgstädt 10.333 555 % 2024
2 Taura 2.251 520 % 2025
3 Geringswalde 3.994 500 % 2024
4 Frankenberg/Sa., Stadt, Garnisonsstadt 13.635 490 % 2024
5 Penig 7.970 490 % 2025
6 Kriebstein 1.940 480 % 2025
7 Brand-Erbisdorf 8.695 470 % 2025
8 Leisnig 7.864 470 % 2025
9 Großweitzschen 2.624 465 % 2025
10 Erlau 3.057 460 % 2025
11 Hainichen 8.154 460 % 2024
12 Lunzenau 3.851 460 % 2024
13 Rossau 3.281 455 % 2025
14 Hartmannsdorf 4.452 450 % 2024
15 Mühlau 2.060 450 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (52 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Burgstädt

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Burgstädt?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Burgstädt bei 555 %, für die Grundsteuer A bei 330 % (Stand 2024).

Ist der Hebesatz in Burgstädt hoch?

Mit 555 % liegt Burgstädt auf Platz 3 von 418 Gemeinden in Sachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 100 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Burgstädt den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B in Burgstädt unverändert geblieben. Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Burgstädt?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Sachsen gilt das Bundesmodell (modifiziert). Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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