Grundsteuer-Hebesatz Osterburg (Altmark)
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Osterburg (Altmark) (Stendal) in Sachsen-Anhalt.
Osterburg (Altmark)
STBerechnungsmodell in Sachsen-Anhalt: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2024 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 15090415
So steht Osterburg (Altmark) im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 380 % liegt Osterburg (Altmark) auf Platz 161 von 218 Gemeinden in Sachsen-Anhalt (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 15 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Sachsen-Anhalt liegt bei 422 %, Osterburg (Altmark) liegt 42 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Stendal
Von den 25 Gemeinden im Kreis Stendal hat Osterburg (Altmark) den 16.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 403 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B in Osterburg (Altmark) unverändert geblieben.
Rechenbeispiel für Osterburg (Altmark)
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Osterburg (Altmark) 380 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 422 €, also 42 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 228,00 € im Jahr bzw. 57,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 380 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 380 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Osterburg (Altmark).
Hebesatz-Entwicklung in Osterburg (Altmark)
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 320 % | 380 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 320 % | 380 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 320 % | 380 % | 0 % |
| 2025 | 283 % | 380 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Stendal
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 10 | Schollene | 1.056 | 405 % | 2025 |
| 11 | Klietz | 1.369 | 404 % | 2025 |
| 12 | Wust-Fischbeck | 1.141 | 402 % | 2024 |
| 13 | Arneburg | 1.379 | 400 % | 2024 |
| 14 | Sandau (Elbe) | 806 | 400 % | 2024 |
| 15 | Seehausen (Altmark) | 4.491 | 394 % | 2024 |
| 16 | Iden | 711 | 380 % | 2024 |
| 17 | Osterburg (Altmark) | 9.274 | 380 % | 2024 |
| 18 | Schönhausen (Elbe) | 2.077 | 380 % | 2024 |
| 19 | Werben (Elbe) | 898 | 380 % | 2024 |
| 20 | Kamern | 1.150 | 370 % | 2024 |
| 21 | Rochau | 965 | 350 % | 2024 |
| 22 | Tangerhütte | 10.000 | 350 % | 2024 |
| 23 | Eichstedt (Altmark) | 834 | 320 % | 2024 |
| 24 | Hohenberg-Krusemark | 1.121 | 320 % | 2024 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (25 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Osterburg (Altmark)
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Osterburg (Altmark)?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Osterburg (Altmark) bei 380 %, für die Grundsteuer A bei 283 % (Stand 2024).
Ist der Hebesatz in Osterburg (Altmark) hoch?
Mit 380 % liegt Osterburg (Altmark) auf Platz 161 von 218 Gemeinden in Sachsen-Anhalt (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 15 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Osterburg (Altmark) den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B in Osterburg (Altmark) unverändert geblieben. Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Osterburg (Altmark)?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Sachsen-Anhalt gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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