Grundsteuer-Hebesatz Nienburg (Saale)
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Nienburg (Saale) (Salzlandkreis) in Sachsen-Anhalt.
Nienburg (Saale)
STBerechnungsmodell in Sachsen-Anhalt: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2024 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 15089235
So steht Nienburg (Saale) im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 450 % liegt Nienburg (Saale) auf Platz 42 von 218 Gemeinden in Sachsen-Anhalt (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 73 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Sachsen-Anhalt liegt bei 422 %, Nienburg (Saale) liegt 28 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Salzlandkreis
Von den 21 Gemeinden im Kreis Salzlandkreis hat Nienburg (Saale) den 4.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 429 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 425 % auf 450 % gestiegen (+25 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2023 (vorher 425 %).
Rechenbeispiel für Nienburg (Saale)
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Nienburg (Saale) 450 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 422 €, also 28 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 270,00 € im Jahr bzw. 67,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 450 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 450 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Nienburg (Saale).
Hebesatz-Entwicklung in Nienburg (Saale)
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 375 % | 425 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 390 % | 450 % | +25 % |
| 2024 (vor der Reform) | 390 % | 450 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Salzlandkreis
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Barby | 7.803 | 520 % | 2025 |
| 2 | Plötzkau | 1.165 | 483 % | 2025 |
| 3 | Alsleben (Saale) | 2.518 | 480 % | 2024 |
| 4 | Borne | 1.152 | 450 % | 2024 |
| 5 | Egeln | 3.032 | 450 % | 2024 |
| 6 | Hecklingen | 6.368 | 450 % | 2025 |
| 7 | Nienburg (Saale) | 5.607 | 450 % | 2024 |
| 8 | Güsten | 3.744 | 442 % | 2024 |
| 9 | Börde-Hakel | 2.847 | 430 % | 2025 |
| 10 | Calbe (Saale) | 7.933 | 430 % | 2024 |
| 11 | Könnern | 7.804 | 430 % | 2024 |
| 12 | Aschersleben | 25.364 | 420 % | 2024 |
| 13 | Bernburg (Saale) | 30.572 | 420 % | 2024 |
| 14 | Schönebeck (Elbe) | 30.250 | 420 % | 2024 |
| 15 | Staßfurt | 22.900 | 420 % | 2024 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (21 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Nienburg (Saale)
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Nienburg (Saale)?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Nienburg (Saale) bei 450 %, für die Grundsteuer A bei 390 % (Stand 2024).
Ist der Hebesatz in Nienburg (Saale) hoch?
Mit 450 % liegt Nienburg (Saale) auf Platz 42 von 218 Gemeinden in Sachsen-Anhalt (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 73 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Nienburg (Saale) den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 425 % auf 450 % gestiegen (+25 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2023 (vorher 425 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Nienburg (Saale)?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Sachsen-Anhalt gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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