Nienburg (Saale)

ST
Sachsen-Anhalt Salzlandkreis PLZ 06429 5.607 Einwohner
Grundsteuer A 390 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 450 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude)

Berechnungsmodell in Sachsen-Anhalt: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2024  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 15089235

Grundsteuer für Nienburg (Saale) berechnen
Auf einen Blick

So steht Nienburg (Saale) im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 450 % liegt Nienburg (Saale) auf Platz 42 von 218 Gemeinden in Sachsen-Anhalt (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 73 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Sachsen-Anhalt liegt bei 422 %, Nienburg (Saale) liegt 28 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Salzlandkreis

Von den 21 Gemeinden im Kreis Salzlandkreis hat Nienburg (Saale) den 4.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 429 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 425 % auf 450 % gestiegen (+25 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2023 (vorher 425 %).

Rechenbeispiel für Nienburg (Saale)

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Nienburg (Saale) 450 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 422 €, also 28 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 270,00 € im Jahr bzw. 67,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 450 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 450 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Nienburg (Saale).

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Nienburg (Saale)

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 375 % 425 % –
2023 (vor der Reform) 390 % 450 % +25 %
2024 (vor der Reform) 390 % 450 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Salzlandkreis

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Salzlandkreis

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Barby 7.803 520 % 2025
2 Plötzkau 1.165 483 % 2025
3 Alsleben (Saale) 2.518 480 % 2024
4 Borne 1.152 450 % 2024
5 Egeln 3.032 450 % 2024
6 Hecklingen 6.368 450 % 2025
7 Nienburg (Saale) 5.607 450 % 2024
8 Güsten 3.744 442 % 2024
9 Börde-Hakel 2.847 430 % 2025
10 Calbe (Saale) 7.933 430 % 2024
11 Könnern 7.804 430 % 2024
12 Aschersleben 25.364 420 % 2024
13 Bernburg (Saale) 30.572 420 % 2024
14 Schönebeck (Elbe) 30.250 420 % 2024
15 Staßfurt 22.900 420 % 2024

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (21 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Nienburg (Saale)

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Nienburg (Saale)?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Nienburg (Saale) bei 450 %, für die Grundsteuer A bei 390 % (Stand 2024).

Ist der Hebesatz in Nienburg (Saale) hoch?

Mit 450 % liegt Nienburg (Saale) auf Platz 42 von 218 Gemeinden in Sachsen-Anhalt (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 73 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Nienburg (Saale) den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 425 % auf 450 % gestiegen (+25 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2023 (vorher 425 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Nienburg (Saale)?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Sachsen-Anhalt gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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