Grundsteuer-Hebesatz Magdeburg
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Magdeburg in Sachsen-Anhalt.
Magdeburg
STBerechnungsmodell in Sachsen-Anhalt: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2024 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 15003000
So steht Magdeburg im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 590 % liegt Magdeburg auf Platz 7 von 218 Gemeinden in Sachsen-Anhalt (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 97 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Sachsen-Anhalt liegt bei 422 %, Magdeburg liegt 168 Prozentpunkte darüber.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 495 % auf 590 % gestiegen (+95 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2024 (vorher 495 %).
Rechenbeispiel für Magdeburg
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Magdeburg 590 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 422 €, also 168 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 354,00 € im Jahr bzw. 88,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 590 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 590 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Magdeburg.
Hebesatz-Entwicklung in Magdeburg
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 250 % | 495 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 250 % | 495 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 250 % | 590 % | +95 % |
| 2025 | 340 % | 590 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze ähnlich großer Gemeinden in Sachsen-Anhalt
| Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|
| Halle (Saale) | 226.186 | 500 % | 2024 |
| Dessau-Roßlau | 75.035 | 495 % | 2024 |
| Wittenberg, Lutherstadt | 44.937 | 470 % | 2025 |
| Stendal | 37.750 | 418 % | 2024 |
| Weißenfels | 37.308 | 380 % | 2024 |
| Halberstadt | 36.615 | 440 % | 2024 |
Grundsteuer in Magdeburg
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Magdeburg?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Magdeburg bei 590 %, für die Grundsteuer A bei 340 % (Stand 2024).
Ist der Hebesatz in Magdeburg hoch?
Mit 590 % liegt Magdeburg auf Platz 7 von 218 Gemeinden in Sachsen-Anhalt (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 97 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Magdeburg den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 495 % auf 590 % gestiegen (+95 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2024 (vorher 495 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Magdeburg?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Sachsen-Anhalt gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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