Magdeburg

ST
Sachsen-Anhalt PLZ 39104 242.909 Einwohner
Grundsteuer A 340 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 590 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude)

Berechnungsmodell in Sachsen-Anhalt: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2024  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 15003000

Grundsteuer für Magdeburg berechnen
So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 590 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 590 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Magdeburg.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Magdeburg

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 250 % 495 %
2023 (vor der Reform) 250 % 495 % 0 %
2024 (vor der Reform) 250 % 590 % +95 %
2025 340 % 590 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Vergleich

Hebesätze vergleichbarer Gemeinden in Sachsen-Anhalt

Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
Halle (Saale) 227.002 500 % 2024
Dessau-Roßlau 75.662 495 % 2024
Wittenberg, Lutherstadt 45.350 470 % 2025
Weißenfels 38.096 380 % 2024
Stendal 37.796 418 % 2024
Halberstadt 37.714 440 % 2024

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Häufige Fragen

Grundsteuer in Magdeburg

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Magdeburg?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Magdeburg bei 590 %, für die Grundsteuer A bei 340 % (Stand 2024).

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Magdeburg?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Sachsen-Anhalt gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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