Grundsteuer-Hebesatz Loitsche-Heinrichsberg
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Loitsche-Heinrichsberg (Börde) in Sachsen-Anhalt.
Loitsche-Heinrichsberg
STBerechnungsmodell in Sachsen-Anhalt: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2024 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 15083361
So steht Loitsche-Heinrichsberg im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 345 % liegt Loitsche-Heinrichsberg auf Platz 204 von 218 Gemeinden in Sachsen-Anhalt (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 6 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Sachsen-Anhalt liegt bei 422 %, Loitsche-Heinrichsberg liegt 77 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Börde
Von den 34 Gemeinden im Kreis Börde hat Loitsche-Heinrichsberg den 32.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 405 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B in Loitsche-Heinrichsberg unverändert geblieben.
Rechenbeispiel für Loitsche-Heinrichsberg
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Loitsche-Heinrichsberg 345 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 422 €, also 77 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 207,00 € im Jahr bzw. 51,75 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 345 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 345 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Loitsche-Heinrichsberg.
Hebesatz-Entwicklung in Loitsche-Heinrichsberg
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 286 % | 345 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 286 % | 345 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 286 % | 345 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Börde
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 20 | Harbke | 1.713 | 390 % | 2024 |
| 21 | Westheide | 1.633 | 390 % | 2025 |
| 22 | Erxleben | 2.659 | 380 % | 2024 |
| 23 | Haldensleben | 19.170 | 380 % | 2024 |
| 24 | Hohe Börde | 18.648 | 380 % | 2024 |
| 25 | Zielitz | 1.936 | 380 % | 2024 |
| 26 | Oebisfelde-Weferlingen | 12.883 | 375 % | 2024 |
| 27 | Hötensleben | 3.329 | 370 % | 2024 |
| 28 | Wefensleben | 1.632 | 370 % | 2024 |
| 29 | Ummendorf | 929 | 355 % | 2024 |
| 30 | Eilsleben | 3.509 | 350 % | 2024 |
| 31 | Ingersleben | 1.251 | 350 % | 2024 |
| 32 | Loitsche-Heinrichsberg | 917 | 345 % | 2024 |
| 33 | Beendorf | 805 | 330 % | 2024 |
| 34 | Bülstringen | 870 | 320 % | 2024 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (34 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Loitsche-Heinrichsberg
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Loitsche-Heinrichsberg?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Loitsche-Heinrichsberg bei 345 %, für die Grundsteuer A bei 286 % (Stand 2024).
Ist der Hebesatz in Loitsche-Heinrichsberg hoch?
Mit 345 % liegt Loitsche-Heinrichsberg auf Platz 204 von 218 Gemeinden in Sachsen-Anhalt (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 6 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Loitsche-Heinrichsberg den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B in Loitsche-Heinrichsberg unverändert geblieben. Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Loitsche-Heinrichsberg?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Sachsen-Anhalt gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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