Grundsteuer-Hebesatz Burg
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Burg (Jerichower Land) in Sachsen-Anhalt.
Burg
STBerechnungsmodell in Sachsen-Anhalt: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2024 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 15086015
So steht Burg im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 424 % liegt Burg auf Platz 81 von 218 Gemeinden in Sachsen-Anhalt (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 63 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Sachsen-Anhalt liegt bei 422 %, Burg liegt 2 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Jerichower Land
Von den 8 Gemeinden im Kreis Jerichower Land hat Burg den 3.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 421 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 380 % auf 424 % gestiegen (+44 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2023 (vorher 380 %).
Rechenbeispiel für Burg
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Burg 424 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 422 €, also 2 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 254,40 € im Jahr bzw. 63,60 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 424 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 424 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Burg.
Hebesatz-Entwicklung in Burg
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 320 % | 380 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 342 % | 424 % | +44 % |
| 2024 (vor der Reform) | 342 % | 424 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Jerichower Land
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Biederitz | 8.458 | 465 % | 2024 |
| 2 | Möser | 8.381 | 450 % | 2024 |
| 3 | Burg | 22.838 | 424 % | 2024 |
| 4 | Genthin | 13.392 | 420 % | 2024 |
| 5 | Jerichow | 6.501 | 411 % | 2024 |
| 6 | Elbe-Parey | 6.300 | 410 % | 2025 |
| 7 | Möckern | 12.437 | 405 % | 2024 |
| 8 | Gommern | 10.049 | 380 % | 2024 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (8 Gemeinden).
Grundsteuer in Burg
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Burg?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Burg bei 424 %, für die Grundsteuer A bei 342 % (Stand 2024).
Ist der Hebesatz in Burg hoch?
Mit 424 % liegt Burg auf Platz 81 von 218 Gemeinden in Sachsen-Anhalt (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 63 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Burg den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 380 % auf 424 % gestiegen (+44 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2023 (vorher 380 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Burg?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Sachsen-Anhalt gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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