Grundsteuer-Hebesatz Altmärkische Höhe
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Altmärkische Höhe (Stendal) in Sachsen-Anhalt.
Altmärkische Höhe
STBerechnungsmodell in Sachsen-Anhalt: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 15090007
So steht Altmärkische Höhe im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 513 % liegt Altmärkische Höhe auf Platz 19 von 218 Gemeinden in Sachsen-Anhalt (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 92 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Sachsen-Anhalt liegt bei 422 %, Altmärkische Höhe liegt 91 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Stendal
Von den 25 Gemeinden im Kreis Stendal hat Altmärkische Höhe den 2.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 403 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 354 % auf 513 % gestiegen (+159 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 354 %).
Rechenbeispiel für Altmärkische Höhe
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Altmärkische Höhe 513 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 422 €, also 91 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 307,80 € im Jahr bzw. 76,95 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 513 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 513 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Altmärkische Höhe.
Hebesatz-Entwicklung in Altmärkische Höhe
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 335 % | 354 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 335 % | 354 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 335 % | 354 % | 0 % |
| 2025 | 288 % | 513 % | +159 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Stendal
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Altmärkische Wische | 827 | 550 % | 2025 |
| 2 | Altmärkische Höhe | 1.694 | 513 % | 2025 |
| 3 | Aland | 1.304 | 467 % | 2025 |
| 4 | Tangermünde | 10.165 | 465 % | 2025 |
| 5 | Havelberg | 6.174 | 450 % | 2024 |
| 6 | Bismark (Altmark) | 7.569 | 437 % | 2025 |
| 7 | Zehrental | 775 | 431 % | 2025 |
| 8 | Goldbeck | 1.363 | 420 % | 2024 |
| 9 | Stendal | 37.750 | 418 % | 2024 |
| 10 | Schollene | 1.056 | 405 % | 2025 |
| 11 | Klietz | 1.369 | 404 % | 2025 |
| 12 | Wust-Fischbeck | 1.141 | 402 % | 2024 |
| 13 | Arneburg | 1.379 | 400 % | 2024 |
| 14 | Sandau (Elbe) | 806 | 400 % | 2024 |
| 15 | Seehausen (Altmark) | 4.491 | 394 % | 2024 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (25 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Altmärkische Höhe
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Altmärkische Höhe?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Altmärkische Höhe bei 513 %, für die Grundsteuer A bei 288 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Altmärkische Höhe hoch?
Mit 513 % liegt Altmärkische Höhe auf Platz 19 von 218 Gemeinden in Sachsen-Anhalt (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 92 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Altmärkische Höhe den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 354 % auf 513 % gestiegen (+159 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 354 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Altmärkische Höhe?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Sachsen-Anhalt gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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