Grundsteuer-Hebesatz Ringe
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Ringe (Grafschaft Bentheim) in Niedersachsen.
Ringe
NIBerechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03456019
So steht Ringe im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 227 % liegt Ringe auf Platz 720 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 23 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Ringe liegt 88 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Grafschaft Bentheim
Von den 25 Gemeinden im Kreis Grafschaft Bentheim hat Ringe den 18.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 273 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 349 % auf 227 % gesunken (-122 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 355 %).
Rechenbeispiel für Ringe
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Ringe 227 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 88 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 136,20 € im Jahr bzw. 34,05 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 227 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 227 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Ringe.
Hebesatz-Entwicklung in Ringe
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 357 % | 349 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 357 % | 355 % | +6 % |
| 2024 (vor der Reform) | 357 % | 355 % | 0 % |
| 2025 | 227 % | 227 % | -128 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Grafschaft Bentheim
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 11 | Ohne | 651 | 275 % | 2025 |
| 12 | Lage | 1.095 | 271 % | 2025 |
| 13 | Samern | 797 | 267 % | 2025 |
| 14 | Itterbeck | 1.697 | 250 % | 2025 |
| 15 | Halle | 653 | 245 % | 2025 |
| 16 | Isterberg | 625 | 242 % | 2025 |
| 17 | Wilsum | 1.594 | 240 % | 2025 |
| 18 | Ringe | 1.938 | 227 % | 2025 |
| 19 | Gölenkamp | 597 | 225 % | 2025 |
| 20 | Osterwald | 1.141 | 224 % | 2025 |
| 21 | Georgsdorf | 1.286 | 221 % | 2025 |
| 22 | Laar | 2.050 | 210 % | 2025 |
| 23 | Getelo | 494 | 205 % | 2025 |
| 24 | Engden | 413 | 200 % | 2025 |
| 25 | Wielen | 503 | 185 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (25 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Ringe
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Ringe?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Ringe bei 227 %, für die Grundsteuer A bei 227 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Ringe hoch?
Mit 227 % liegt Ringe auf Platz 720 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 23 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Ringe den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 349 % auf 227 % gesunken (-122 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 355 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Ringe?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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